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Göttingen Schüler aus den USA verbringen drei Wochen an Göttinger Gymnasium
Die Region Göttingen Schüler aus den USA verbringen drei Wochen an Göttinger Gymnasium
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17:42 28.08.2013
Neugierige Blicke: Die 17-jährige Austauschschülerin Caroline aus Princeton hält ihr Referat vor einer sechsten Klasse. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Seit mehr als 25 Jahren besteht das Austauschprogramm mit der Montgomery High School in der Nähe von Princeton im US-Bundesstaat New Jersey.

In diesem Jahr nehmen überwiegend Schüler der Klassen 10 und 11 des MPG teil. Das Besondere an diesem Austausch sind zwölf Vorträge, die die amerikanischen Schüler in Zweiergruppen über ihr Leben in den USA angefertigt haben.

In Form von Power-Point-Präsentationen  halten die Teams die Referate in Klassen verschiedener Altersstufen. Wenn die Göttinger dann in die USA reisen, werden auch sie Vorträge für die amerikanischen Schüler vorbereiten.

In einer neunten Klasse beschreiben die beiden 17-jährigen Alicia und Ty mit Fotos ihre Schule. Und „dass die in der Schule dort sogar einen Fitnessraum haben, hätte ich wirklich nicht gedacht“, wundern sich die MPG-Schüler.

Im Klassenraum nebenan präsentieren die beiden 16 Jahre alten Elftklässler Matthew und Shiva die Ausbildungsmöglichkeiten in ihrer Heimat. „In der sechsten Klasse sind die Themen aber noch nicht so komplex“, erklärt Englischlehrerin Heike Kulle. Eine Präsentation dort behandelt zum Beispiel das Thema „Typische Häuser“.

Die Göttinger Schüler empfinden die Referate als hilfreich. „Sie sind sinnvoll, da sie auch eine Vorbereitung auf die Zeit in Amerika sind“, findet die 15-jährige Nele. Doch nicht nur Vorträge stehen auf dem Programm.

„Wir waren in Hamburg und Berlin und haben eine Stadtrallye gemacht“, erzählt die 17-jährige Caroline. Und ein Schüler behält Berlin als „größere Version von Göttingen“ in Erinnerung. Vor allem einen entspannten Eindruck haben die meisten Jugendlichen von Göttingen bekommen.

Seit dem ersten Austausch 1985 begleitet Elinor Williams die Schüler aus Princeton. Die inzwischen pensionierte Lehrerin ist in diesen Jahren schon mit rund 200 Schülern nach Deutschland gereist.

„Viele der Teilnehmer sind bis heute in Kontakt“, berichtet Williams. „Ich selbst habe bei diesem Austausch ehemalige Schüler getroffen, die sich noch an mich erinnern können.“

Von Sebastian von Hacht

Austauschprogramme anderer Schulen

Auch an anderen Schulen im Raum Göttingen gibt es Austauschprogramme mit Schulen in diversen Ländern – ein paar Beispiele:

  • Felix-Klein-Gymnasium: Australien, Schweden, Mexiko, Spanien und Frankreich
  •  Theodor-Heuss-Gymnasium: Polen, Frankreich, England, Spanien, Dänemark, Slowenien und Mexiko
  • Otto-Hahn-Gymnasium: Polen, USA, Mongolei, Indien, England, Frankreich und Schweiz
  • Geschwister-Scholl-Gesamtschule: Frankreich und Polen
  •  Grotefend-Gymnasium in Hann. Münden: Frankreich, USA und Polen
  •  Gymnasium Corvinianum in Northeim: Frankreich und USA
  •  Hainberg-Gymnasium: als Unesco-Projekt-Schule mit sieben Ländern in Europa sowie mit China, Südkorea, Australien, Tansania, Bolivien und Chile
  • Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule: Indien und zwölf europäischen Staaten
  • Max-Planck-Gymnasium: hat neben seinem USA-Austausch Partnerschulen in Frankreich, Spanien, Polen, Mexiko, Russland und Griechenland