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Göttingen Schüsse auf Göttinger Polizisten: Täter in Psychiatrie verlegt
Die Region Göttingen Schüsse auf Göttinger Polizisten: Täter in Psychiatrie verlegt
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20:03 17.03.2013
Quelle: Pförtner
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Göttingen

Am Montag soll ein Richter klären, ob der 43-Jährige weiter in der Psychiatrie bleibt oder in Untersuchungshaft kommt.

Der Zustand der Verletzten, die Schussverletzungen im Bein erlitten, verbesserte sich am Wochenende. Wie lange die Polizisten noch im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist nach Polizeiangaben vom Sonntag aber noch unklar. Der wegen Urkundenfälschung Festgenommene hatte am Freitag einem Polizisten die Waffe entwendet und um sich geschossen.

Wie er das im Beisein von vier Beamten schaffte, ist noch unklar. Die Waffe entwendete er, als ihm Fingerabdrücke abgenommen und er fotografiert werden sollte. Nachdem er die Schüsse abgefeuert hatte, konnten ihn Polizisten überwältigen. Das Amtsgericht Göttingen hatte wegen mehrfacher Urkundenfälschung einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 43-Jährigen erlassen.

Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte

Als gewaltbereit sei der auch schon wegen Drogendelikten aufgefallene Mann bisher nicht eingestuft worden.

Kollegen der beiden Verletzten Polizisten stehen noch immer unter Schock. „Dieser rücksichtslose Angriff auf zwei meiner Kollegen ist ein weiterer Beleg für die kontinuierlich angestiegene Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte in Ausübung ihres Dienstes zum Wohle der Bürger“, sagte Polizeipräsident Robert Kruse.

Er sei  fassungslos angesichts der Brutalität des Täters. Er wünsche den verletzten Kollegen und betroffenen Mitarbeitern baldige Genesung.

Ini/ft