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Göttingen Astrid-Lindgren-Schule leidet unter „großer Raumnot“
Die Region Göttingen Astrid-Lindgren-Schule leidet unter „großer Raumnot“
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16:09 15.05.2019
Astrid-Lindgren-Schule: Derzeit wird sie von 196 Kinder besucht. Quelle: Jan Vetter
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Göttingen

Quälende Enge herrscht in der Groner Astrid-Lindgren-Schule, während immer weniger Jugendliche die angrenzende Heinrich-Heine-Schule besuchen. Das hat der Schulausschuss am Dienstag erfahren.

Von „großer Raumnot“ berichtete die Rektorin der Astrid-Lindgren-Schule, Jessica Ohnesorg, bei einem Ortstermin an der Backhausstraße 14. 196 Grundschüler, die Hälfte davon muslimischen Glaubens, habe sie derzeit. Um die 35 Kinder mit Förderbedarf kümmerten sich vier Förderlehrer. In den Klassenräumen werde es eng, weil teilweise vier Erwachsene gleichzeitig die Kinder betreuten. Aufgrund von Raummangel nutze die Schule auch die Flure, das Foyer und Funktionsräume für den Unterricht.

Geruchsprobleme

Seit zwei Jahren kämpfe die Schule mit Uringeruch, sagte die Rektorin. Einige wenige Jungen machten „sehr konsequent“ täglich neben die Toilette. Mittlerweile erfassten die Lehrer, wer wann das Klo aufsuche. Gegen den Geruch würden auch keine Reinigungsmitteln mehr helfen. Zu Verstopfungen komme es dagegen nicht mehr, seit das Toilettenpapier nur noch blattweise ausgehändigt werde.

Heinrich-Heine-Schule läuft aus

Sinkenden Raumbedarf hat die Heinrich-Heine-Schule, die im Jahr 2020 ausläuft, berichtete Schulleiterin Silvia Stockburger-Brunnert dem Ausschuss. Die Hauptschule, deren Anmeldezahlen rückläufig gewesen sind, nutzt den 2007 fertiggestellten Anbau. Für seine Errichtung erhielt die Stadt Göttingen seinerzeit 4,7 Millionen Euro aus einem Investitionsprogramm für Ganztagsschulen. Sie verpflichtete sich im Gegenzug, die Räume 25 Jahre lang für schulische Zwecke zu nutzen.

Auf der Hand würde es liegen, die freiwerdenden Räume der Astrid-Lindgren-Schule zur Verfügung zu stellen, räumte die Verwaltung ein. Es solle aber bis 2020 keine grundlegende Entscheidung fallen, da dann das Schulangebot in Göttingen erweitert werde. Zu diesem Zeitpunkt werde abgewogen, wer die Räume künftig nutze.

Brüder-Grimm-Schule

Sechs Klassenzimmer und Gruppenräume fehlten der Brüder-Grimm-Schule, erklärte Schulleiterin Gabriele Prang während der Einwohnerfragestunde. So stehe es auch im Schulstättenentwicklungskonzept mit dem sich der Ausschuss am Montag befasste. Trotzdem sei im Konzept nicht vorgesehen, in den kommenden Jahren Abhilfe zu schaffen. Änderungen seien jederzeit möglich, erklärte dazu die Verwaltung. Im aktuellen Nachtragshaushalt der Stadt ließen sich Gelder für einen Anbau bereitsstellen. Es werde etwas passieren, versprach die Ausschussvorsitzende, Frauke Bury (SPD).

Grundschulen in Elliehausen und Herberhausen

Das Entwicklungskonzept sieht unter anderem die Beibehaltung der beiden Standorte der Godehardschule vor. Die Grundschulen in Elliehausen und Herberhausen soll jeweils einen Anbau gekommen. Gelder für entsprechende Planungen sind im Haushalt für 2020 und für 2021 vorgesehen. Im Jahr darauf könnten jeweils die Bauarbeiten beginnen, so die Verwaltung.

Das Gebäude der ehemaligen Voigt-Realschule an der Bürgerstraße soll so hergerichtet werden, dass es sich bei Sanierungsarbeiten an Schulen und Kindertagesstätten als Ausweichquartier nutzen lässt.

Von Michael Caspar

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