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Göttingen Schwelbrand im Spänesilo nur mühsam zu löschen
Die Region Göttingen Schwelbrand im Spänesilo nur mühsam zu löschen
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19:42 31.05.2010
Schwelbrand im Betonbunker: Im mittleren der drei riesigen Silos glühten gestern trockene Holzspäne. Die Ursache der Entzündung ist unbekannt. Quelle: Vetter
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Ein Schwelbrand in einem Spänesilo der Firma Holz-Henkel hat am Montag, 31. Mai, den ganzen Tag über mehr als 40 Feuerwehrleute in Trab gehalten und zur Aktivierung von vier Ortsfeuerwehren geführt. Bis in den Abend lag Rauch über dem Industriegebiet zwischen Hannoverscher Straße und Bahnlinie. So wie die wahre Schadenshöhe ist auch die Ursache des Schwelbrandes völlig unklar.

Um 7.25 Uhr war Alarm ausgelöst worden. Mitarbeiter hatten bemerkt, dass der mittlere der drei hohen, je 100 Tonnen Holzspäne fassenden Betonsilos qualmte. Offenbar hatten sich aus unbekannter Ursache die dicht gepressten Späne im unteren Bereich entzündet. Weil das Feuer in dem engen Silo keine Luft bekam, gab es keine offenen Flammen.

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Zudem kam die Feuerwehr an den Brandherd nicht heran. Das Silo mit Wasser zu fluten, verbat sich – es hätte bersten können. Eine Schicht aus Schaum reichte nicht, um den Brand zu ersticken. Schließlich wurde in zehn Metern Höhe eine Seitentür geöffnet. Das glimmende, beim Herausholen sofort entflammende Holz wurde unter schwerem Atemschutz Schaufel für Schaufel herausgeschippt und gelöscht. Bis weit in die Nacht währte der Einsatz, bei dem neben Berufs- und Klinikwehr auch Ortswehren von Weende, Grone, Herberhausen, Geismar und Holtensen halfen.
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Jürgen Gückel 31.05.2010
Ulrich Schubert 31.05.2010
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