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Göttingen Schwertransport bringt Transformator nach Göttingen
Die Region Göttingen Schwertransport bringt Transformator nach Göttingen
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12:12 08.05.2020
Der Wandertrafo im Umspannwerk Hardegsen Quelle: R
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Göttingen

Zwischen 6 und 14 Uhr werden zwei Fahrspuren zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Göttingen in beiden Richtungen kurzzeitig gesperrt.

Der Wandertransformator übernimmt in Göttingen eine Reservefunktion für die Versorgungssicherheit. Der Stromnetzbetreiber TenneT baut aktuell in Südniedersachsen und Nordhessen das mit rund 230 Kilometer lange Höchstspannungs-Drehstromprojekt zwischen den Umspannwerken Wahle im Landkreis Peine und Mecklar im nordhessischen Ludwigsau. Nach Fertigstellung der neuen Leitung wird auch ein rund 140 Kilometer langes Teilstück der seit 1928 bestehenden Leitung zurückgebaut.

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Wichtige Versorgungsfunktion

Bis zum Beginn des Rückbaus habe diese Leitung aber weiterhin eine sehr wichtige Versorgungsfunktion für Südniedersachsen und Nordhessen und müsse daher auf einem gleichbleibend hohen Niveau betrieben werden, heißt es in einer Mitteilung des Netzbetreibers. Hierfür bekommt das Umspannwerk Göttingen Süd den sogenannten Wandertransformator aus dem Umspannwerk Hardegsen.

Aufgrund des Gewichtes von 185 Tonnen und der örtlichen Gegebenheiten werde der Transformator mittels einer sogenannten Kesselbrücke, die von einer Zug- und einer Schubmaschine angetrieben werden, transportiert. Der Zug hat insgesamt 36 Achsen und eine Länge von 80 Metern.

Leitplanken müssen abmontiert werden

Diese Maße erforderten eine Auffahrt auf die Autobahn und kurz vor der Anschlussstelle Göttingen ein Rangiermanöver auf der A7. Hierfür werden die Mittelleitplanken kurzzeitig demontiert, damit der Transport die Fahrbahnseite wechseln kann.

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Von chb