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Göttingen Settmarshausen: Wende in Debatte ums Feuerwehrhaus
Die Region Göttingen Settmarshausen: Wende in Debatte ums Feuerwehrhaus
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18:51 18.09.2013
Von Andreas Fuhrmann
Feuerwehrgarage auf der Straße? Diese müsste dann wohl an dieser Stelle geschlossen werden. Quelle: Hinzmann
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Settmarshausen

Entsprechende Informationen des Tageblatts bestätigte Bürgermeister Harald Grahovac (SPD) gestern auf Anfrage: „Man könnte die Garage auf die Straße bauen, vor das Feuerwehrhaus.“ Diese Idee sei noch „ganz frisch“ und in der jüngsten Sitzung der Arbeitsgruppe Feuerwehr zur Diskussion gestellt worden.

„In der ersten Sekunde fand ich das abwegig“, erinnerte sich Grahovac. Dann aber habe er gesagt: „Warum sollten wir nicht darüber nachdenken, ob das möglich ist?“ Natürlich seien noch viele baurechtliche Fragen zu klären. Zumal der Sahlbachwinkel dann an dieser Stelle wohl geschlossen oder zur Einbahnstraße erklärt werden müsste.

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"Für Settmarshausen die beste Lösung“

Er wäre dann nur noch von der anderen Seite befahrbar. Eine Wendemöglichkeit für Müllwagen aber gebe es nicht. „Das muss jetzt alles geprüft werden – und zwar kurzfristig“, betonte Grahovac. Das bekräftigt auch Ortsbürgermeister Joachim Grotewahl (Bürgerliste). Die Idee an sich finde er aber gut: „Wenn das möglich wäre, wäre das für Settmarshausen die beste Lösung“, sagte er.

Die Debatte um das Feuerwehrhaus wird in Settmarshausen bereits seit einigen Jahren geführt. Hintergrund ist, dass die Garage zu klein geworden ist für die immer größer werdenden Feuerwehrfahrzeuge. Ein Anbau sollte das Problem lösen. Dafür benötigte man einen Teil des benachbarten Grundstücks, das der Kirche gehört.

Die neue Idee prüfen

Die aber will es nicht hergeben. Daher wurde von einem Anbau wieder Abstand genommen. Stattdessen gab es den Vorschlag, ein neues Feuerwehrhaus auf dem Gelände des Meyerhofs zu bauen, das der Gemeinde gehört. Jetzt aber soll erst einmal die neue Idee geprüft werden. Bisher habe die Verwaltung nur mit der Ortsfeuerwehr gesprochen, sagt Grahovac. Die habe allerdings Bedenken geäußert.

Dabei ließe sich mit der neuen Idee unter Umständen Geld sparen. Immerhin rechnet die Gemeinde im Falle eines Neubaus mit Kosten von etwa 400 000 Euro. Ein Anbau würde wohl deutlich weniger kosten.