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Göttingen Sperre im Weihnachtsurlaub
Die Region Göttingen Sperre im Weihnachtsurlaub
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22:45 14.01.2018
Die Sperre in der Gotmarstraße ist Freitag kurz nach 11 Uhr außer Funktion. Quelle: r
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Göttingen

Tageblatt-Leser Jens-Olaf Grune hatte sich am Freitag gegen 11 Uhr gewundert, dass die Sperre in der Gotmarstraße nicht besetzt und die Sperrkette zwischen den zwei massiven Betonblöcken abgehängt war. Auch die Sperre in der Zindelstraße war außer Funktion gesetzt. Allerdings hätten die bewaffneten Polizeibeamten auch zu dieser Zeit ihren Dienst weiterhin versehen, erklärt Grune. Dennoch wundert sich der Göttinger, warum die Sperren in der Gotmar- und in der Zindelstraße „wohl schon in den Weihnachts-Urlaub gegangen“ sind: „Ist eine mögliche Terrorgefahr ab dem 22. Dezember nicht mehr gegeben?“

Die Stadtverwaltung erklärt, warum die Sperren morgens nicht mehr besetzt seien. Beobachtungen hätten ergeben, dass der Weihnachtsmarkt in den Vormittagsstunden so schwach besetzt sei, dass der Markt in dieser Zeit nicht als gefährdet angesehen werde. Daher habe man vor zehn Tagen entschieden, dass die Kettensperre mit Schleusungsfunktion für Busse und andere Fahrzeuge erst ab 13 Uhr besetzt wird.

Allerdings: Selbst bei ununterbrochenem Weiterbetrieb iwäre das Areal rund um den Weihnachtsmarkt nicht komplett vor Attacken mit Fahrzeugen geschützt. Die Betonkübel am Kornmarkt, in der Roten Straße, der Weender Straße, der Johannisstraße und der Paulinerstraße sind für Pkw und SUVs, wie es beispielsweise bei dem Angriff auf Passanten im australischen Melbourne benutzt wurde, kein Hindernis. Dort war ein gebürtiger Afghane wegen einer angeblich schlechten Behandlung von Muslimen mit voller Absicht und hohem Tempo in eine Menschenmenge gerast. Auch die Art von Fahrzeugen, die der „Islamische Staat“ für derartige Terrorattacken empfiehlt – kleinere und mittelschwere Lastwagen – passen hier leicht hindurch.

Von Matthias Heinzel

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