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Göttingen Sommerferienaktion in Adelebsen: Düsenjet, Eisvogel und Glider
Die Region Göttingen Sommerferienaktion in Adelebsen: Düsenjet, Eisvogel und Glider
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17:26 06.08.2013
Auf die Plätze, fertig, los: auf dem Parkplatz testen die Kinder, welcher Papierflieger am weitesten fliegt. Quelle: Heller
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Adelebsen

„Ich hab schon sieben Stück gemacht“, rief ein Junge. „Ich sogar schon zehn“, übertrumpfte ihn ein anderer. Sechs verschiedene Modelle haben die Kinder gebastelt. Darunter zwei Standardflieger, wie den einfachen Düsenjet.

„Den kennen die Kinder schon aus dem Kindergarten oder der Grundschule“ erzählte Daniela Brill, Kinder- und Jugendreferentin in Adelebsen.

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Für die schwierigeren Modelle, wie den Eisvogel oder den spitzen und stumpfen Glider, gab es Bastelanleitungen. Unterstützt wurden die Kinder auch von Lisa Siebert, die während der Sommerferien im Jugendbüro hilft.

Gemeinsam mit ihr wagten sich Wiebke, Henrik und Jana auch an den anspruchsvollen Longlay-Flieger, der eine besonders stabile Flugbahn haben soll.

Kinder lassen ihre selbstgebastelten Papierflieger starten.

„Schön, wie man die Kinder mit so einfachen Sachen glücklich machen kann. Nur mit Papier, ganz ohne Schere oder Kleber“, sagte Brill. Zum Schluss musste noch getestet werden, welches Papierflugzeug am besten fliegt.

Dazu stellten sich die Kinder auf dem Parkplatz in einer Reihe auf und ließen ihre Flieger nacheinander starten. Im Weitflugwettbewerb setzte sich der klassische Düsenjet gegen die anspruchsvolleren Modelle klar durch.

Er flog vor allem sehr gerade und zielgerichtet. Der Glider, ein Papierflieger der viele Kurven und Kreise zieht, blieb jedoch am längsten in der Luft.

Von Luisa Neurath

So wird's gemacht

Anleitung Düsenjet:
Das Din-A4-Papier wird längs in der Mitte gefaltet und anschließend wieder geöffnet. Entlang der somit entstandenen Falz werden nun die beiden oberen Ecken geknickt.

Das gleiche geschieht mit den außen neu entstandenen Ecken. Schließlich wird auch die neue entstandene dritte Außenkante noch zur Mitte gefaltet. Zum Schluss werden beide Seiten des Papierfliegers zusammengeklappt. Über einem flachen Rumpf zum Festhalten werden die Tragflächen nach außen gefaltet.
Anleitung Glider:
Die oberen Ecken eines Din-A4-Blattes werden Ecke auf Ecke zur  gegenüberliegenden Seite geknickt, so dass auf dem oberen Quadrat des Papiers ein Kreuz entsteht. Die Seiten des Blattes werden nun so eingedrückt, dass mit Hilfe der Falz zwei übereinander liegende Dreiecke entstehen.

Das obere der beiden Dreiecke wird nun von rechts und links zur Nase des Fliegers hin geknickt. Dabei entsteht eine Raute. Dann wird jeweils die obere Hälfte dieser Raute nach unten gefaltet und mit dem Fingernagel glatt gefalzt. Beide Seiten des Papierfliegers werden in der Mitte zusammengeklappt.

Über einem etwa ein Zentimeter langen Rumpf werden die Tragflächen nach Außen gefaltet. Zusätzlich können noch Stabilisatoren an den Seiten angebracht werden. Dazu wird ein etwa ein Zentimeter breites Stück der Tragflächen nach oben oder unten geknickt.

So wird’s gemacht: Bastelt euch euren eigenen Papier-Düsenjet.
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