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Göttingen Sonne im November, Kaffee im Freien
Die Region Göttingen Sonne im November, Kaffee im Freien
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18:50 23.11.2011
Von Michael Brakemeier
Genießen das milde Herbst-Wetter: Eckhard Brocks und Bodo Pilz im Colosseum. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Sie nutzen das gute Wetter und haben wieder Tische und Stühle nach draußen gestellt. Die Kunden freut es. Und letztlich auch die Stadt. Denn die Nutzung des öffentlichen Raumes lässt sie sich von den Wirten bezahlen. Nach der seit Beginn des Jahres gültigen Sondernutzungsgebührensatzung zahlen Wirte in der Fußgängerzone am Markt, Kornmarkt und in der Weender Straße acht Euro pro Quadratmeter bewirtschafteter Fläche pro Monat.

„Das gastronomische Jahr lässt sich grundsätzlich teilen: In die Hauptsaison, in der Regel vom 1. April bis 30. September und die Restmonate“, sagt Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Gebühren für die Hauptsaison würden von den Gastronomen meistens in einer Summe gezahlt. „Dieses Jahr geht die Hauptsaison zum Teil bis in den November hinein. Hier wurden jeweils Genehmigungen für je einen Monat erteilt“, so Johannson. Für November und Dezember lägen noch keine aktuellen Zahlen über Genehmigungen vor. Johannson: „Manche Gastronomen stellen ihren Antrag leider erst nach Aufforderung. So haben wir noch keinen vollständigen Überblick.“ Im Sommer lag die Zahl der genehmigten Straßencafés in Göttingen bei 221 – inklusive der Stehtische beim „Bäcker um die Ecke“. Durch die Gebührenanhebung nimmt die Stadt 2011 gegenüber dem Vorjahr rund 7000 Euro durch die Außengastronomie mehr ein – bis jetzt sind es 81 000 Euro. Rund 2000 Euro der Mehrerträge hätten etwas mit der Saisonverlängerung bis in den November zu tun. „Das tolle Wetter leistet also keinen nennenswerten Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“, resümiert Johannson.