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Göttingen Gesundheitstest in den vierten Klassen
Die Region Göttingen Gesundheitstest in den vierten Klassen
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19:37 23.10.2018
Schüler der vierten Klassen sollen ab dem kommenden Jahr im gesamten Landkreis Göttingen ärztlich untersucht werden. Quelle: picture alliance / BSIP
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Göttingen

Für die Ausweitung auf den Altkreis Osterode im kommenden Jahr hat sich am Dienstag der Sozialausschuss des Landkreises ausgesprochen. Die Verwaltung hatte beantragt, auch in diesem Bereich dem Grundsatz zu folgen, „bestehende bewährte Standards zu übertragen“ und auf das Gebiet des fusionierten Landkreises auszuweiten. Die Untersuchung, so die Kreisverwaltung, „hat Vorsorgecharakter und dient der Erkennung von Gesundheitsstörungen und ihren möglichen Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Kinder, einschließlich ihrer Leistungsfähigkeit insbesondere auch hinsichtlich schulischer Aspekte“.

Eltern können anwesend sein

Eltern und Erziehungsberechtigte sollen vor der Untersuchung ihres Kindes schriftlich informiert werden. Sie erhalten einen Fragebogen zur Gesundheit ihres Kindes. Die Untersuchung findet in der jeweiligen Grundschule statt. Die Eltern können an der Untersuchung ihres Kindes teilnehmen.

Vorgenommen werden die Untersuchungen von Ärzten und Sozialmedizinischen Assistentinnen des Fachdienstes „Jugendärztlicher Dienst“. Im Rahmen der Untersuchung soll besonders auf Seh- und Hörstörungen und auf orthopädische Auffälligkeiten geachtet werden.

Impfpassvisite

Darüber hinaus wird eine Impfpassvisite angeboten. Dabei erhalten Eltern Hinweise, ob ihre Kinder gemäß den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts in Berlin (Stiko) vollständig geimpft sind oder ob Impflücken bestehen. Es werden jedoch keine direkten Impfungen vorgenommen. Die schulärztliche Untersuchung ist freiwillig, wird jedoch für alle Kinder der vierten Klassen empfohlen.

Durch die Ausweitung der Untersuchungen entstehen Mehrkosten in Höhe von etwa 100000 Euro jährlich. Der Aufwand ist bereits im Haushalt 2019 eingeplant. Der Sozialausschuss sprach sich einstimmig für die Ausweitung der Schuluntersuchung auf das Gebiet des Altkreises Osterode aus.

Für Übernahme von 80 Flüchtlingen

Ebenfalls einstimmig stimmte der Ausschuss für die Übernahme von 80 Flüchtlingen aus dem Kontingent der Stadt Göttingen in den Landkreis. Die Maßnahme belastet den Etat des Kreises mit 815000 Euro. Allerdings nur kurzfristig: Im Jahr darauf bekommt der Landkreis auch dieses Geld erstattet.

Zudem werde sich diese temporäre Aufwendung nicht negativ auf die Bewertung des Kreishaushaltes durch das Land auswirken, erläuterte Sozialdezernent Marcel Riethig im Sozialausschuss. Weder die Genehmigung der Haushaltssatzung 2019 noch die Verpflichtungen aus dem Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen seien gefährdet, hatte das Niedersächsische Innenministerium dem Landkreis Göttingen im Vorfeld zugesichert.

Die Übernahme der 80 Flüchtlinge aus dem Kontingent der Stadt sei möglich, weil der Landkreis seine Pflichten zur Aufnahme bereits so gut wie erfüllt habe, erklärte Riethig weiter. Die Zahl ergebe sich aus den derzeit zur Verfügung stehenden Unterbringungskapazitäten, die damit praktisch ausgeschöpft würden.

Unterbringung in Wollershausen

Die 80 Flüchtlinge sollen in der Unterkunft in Wollershausen untergebracht werden. Dabei werde es sich um Neuankömmlinge und nicht etwa um Personen handeln, die bereits in der Stadt Göttingen untergebracht seien.

Derzeit koste die Unterbringung eines Flüchtlings pro Jahr etwa 14000 Euro, sagte Riethig. Für die CDU erklärte Harm Adam, die Entscheidung für die Übernahme der Flüchtlinge aus dem Kontingent der Stadt sei ein Beispiel „für die Solidarität in der Region“.

Von Matthias Heinzel

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