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Göttingen Spendenlauf der IJM: Göttinger wollen Sklaverei mit Ermittlungsarbeit bekämpfen
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Spendenlauf der IJM: Göttinger wollen Sklaverei mit Ermittlungsarbeit bekämpfen

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10:00 25.01.2021
Laufen und spenden: Die IJM-Regionalgruppe unterstützt Ermittlungsarbeit gegen Sklaverei.
Laufen und spenden: Die IJM-Regionalgruppe unterstützt Ermittlungsarbeit gegen Sklaverei. Quelle: Oliver Berg / dpa
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Göttingen

Beim Spendenlauf der International Justice Mission (IJM), Regionalgruppe Göttingen, haben etwa 40 Läufer mehr als 3700 Euro gesammelt. Der Titel dieser ersten IJM-Aktion des Jahres lautete „One for many“, so ein IJM-Sprecher.

Für jeden gelaufenen Kilometer sei ein Betrag an IJM gespendet worden, um die Arbeit gegen moderne Sklaverei zu unterstützen, heißt es in der Mitteilung. In Einsatzländern wie Indien, Thailand oder Ghana koste ein Tag Ermittlungsarbeit etwa 100 Euro. Mit dem erlaufenen Geld könnten etwa 37 Tage finanziert werden. IJM habe bislang weltweit 53000 Menschen aus Sklaverei und Unterdrückung befreien können, so der Sprecher. Zum Profil von IJM Deutschland zähle auch, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft aufzuklären und zu mobilisieren.

IJM verfügt über nationales Netzwerk „ehrenamtlicher Aktivisten“

Für die Aufklärung könne IJM Deutschland auf die Unterstützung eines nationalen Netzwerks zurückgreifen, heißt es weiter. Die Unterstützer in diesem Netzwerk seien „ehrenamtliche Aktivisten“. In Göttingen hätten die Aktiven dazu beigetragen, dass das ursprüngliche Spendenziel in Höhe von 500 Euro habe deutlich übertroffen werden können

Von Stefan Kirchhoff