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Spendenpakete aus Göttingen sind in der Ukraine und Rumänien eingetroffen

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11:41 21.01.2021
Die Weihnachtstrucker-Pakete aus Göttingen sind in der Ukraine (Poltawa) eingetroffen.
Die Weihnachtstrucker-Pakete aus Göttingen sind in der Ukraine (Poltawa) eingetroffen. Quelle: r
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Göttingen

Trotz Corona haben die Weihnachtstrucker-Pakete aus Niedersachsen und Bremen bereits hilfsbedürftige Menschen in der Ukraine und Rumänien erreichen können, berichtet der Johanniter Regionalverband Südniedersachsen. In der Vorweihnachtszeit hatten die Johanniter in Schulen, Kindergärten, Vereinen, Unternehmen sowie Privatleute dazu aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln für Kinder, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung in osteuropäischen Ländern zu packen. Die Paketverteilung an die Hilfsbedürftigen konnte schließlich durch Partnerorganisationen vor Ort geschehen, teilt der Regionalverband Südniedersachsen mit.

„Wir danken allen Unterstützern der Johanniter-Weihachtstrucker“, berichtet Stephan Siebold, Dienststellenleiter des Ortsverbandes Göttingen. Insgesamt konnten mehr als 4000 Pakete aus Niedersachsen und Bremen ihren Weg zu den hilfsbedürftigen Menschen finden. Insgesamt wurden bundesweit sogar ganze 49 404 Pakete an Sammelstellen abgegeben. Durch eine weitere und ebenfalls tausendfach genutzte Aktion konnten Interessierte ein virtuelles Paket packen.

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Weiter erklärt der Johanniter Regionalverband Südniedersachsen, dass durch die Spenden ein gleichwertiges Packen der Weihnachtstrucker-Pakete vor Ort sichergestellt werden sollte. „Es ist einfach schön, dieses große Engagement für die gute Sache zu sehen. Und es freut uns, dass wir mit 574 Paketen aus dem Regionalverband Südniedersachsen die Menschen in Osteuropa unterstützen können. Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Zeichen der Solidarität“, erklärt Nadine Abmeier, eine der Projektverantwortlichen.

Die Pakete aus Göttingen erreichen hilfsbedürftige Menschen aus der Ukraine und Rumänien. Quelle: r

Die Aktion „Weihnachtstucker“ gibt es bereits seit 1993. Weil das Robert-Koch-Institut die belieferten Länder in Südosteuropa allerdings als Corona-Riskikogebiete ausgewiesen hat, konnten die Johanniter in diesem Jahr nicht selbst anreisen.

Von Svenja Heckerott