Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Willkommene Finanzspritzen
Die Region Göttingen Willkommene Finanzspritzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 27.11.2017
Real Weende spendet 5.500 Euro für soziale Einrichtungen (v.l.): Jeniffer Lehmkuhl (Real), Sandra Scharff und Nicole Zimmer (beide Fazit), Real-Geschäftsleiter Peter Kloss, Dagmar Hildebrandt-Linne und Otfried Gericke (Elternhaus) sowie Marcus Völkening (stellv. Geschäftsleiter Real).
Real Weende spendet 5.500 Euro für soziale Einrichtungen (v.l.): Jeniffer Lehmkuhl (Real), Sandra Scharff und Nicole Zimmer (beide Fazit), Real-Geschäftsleiter Peter Kloss, Dagmar Hildebrandt-Linne und Otfried Gericke (Elternhaus) sowie Marcus Völkening (stellv. Geschäftsleiter Real). Quelle: Markus Hartwig
Anzeige
Göttingen

Der verkaufsoffene Sonntag am Lutteranger ist immer wieder ein Magnet für Schnäppchenjäger und Flaneure. Für den Real-Markt ein willkommener Anlass, eine Tradition fortzuführen: Eine Tombola, deren Erlös gemeinnützigen Einrichtungen zugute kommt. Am Freitag ist der „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ sowie „Fazit“ die stolze Summe von insgesamt 5.500 Euro überreicht worden.

Göttingen. Die beiden Einrichtungen können den ausgeschütteten Erlös gut in ihre Arbeit einfließen lassen. Die Elternhilfe erhält 4.000 Euro, Fazit 1.500 Euro. Real Weende-Geschäftsleiter Peter Kloss und sein Stellvertreter Marcus Völkening halten die Spende – auch, weil das Geld in der Region bleibt – für gut angelegt.

Die Tombola, die der Real-Markt zum Lutterangerfest veranstaltet hatte, konnte mit attraktiven Preisen aufwarten. Unter ihnen war eine aktuelle Playstation, ein Fernseher, Fahrräder, Stofftiere und viele Trostpreise. „Es gab unter den 5.500 Losen keine Nieten“, sagte Kloss.

Für die Elternhilfe haben Vereinsvorstand Otfried Gericke und Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne die 4 000 Euro entgegen genommen. Für die Elternhilfe, die psychosoziale Begleitung sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern bietet, spiele Nachsorge eine immer wichtiger werdende Rolle, beschreibt Gericke die Arbeit des Vereins. Dazu zählen etwa Familienfreizeiten und Jugendfahrten für ehemalige junge Patienten und deren Geschwister –Aktivitäten, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Zusätzlich unterstützt die Elternhilfe auch die onkologische Station der UMG. Hier werden viele Kinder der Eltern behandelt, die Unterkunft im Elternhaus finden.

Der Verein „Fazit“ hat sich die sozialmedizinische Nachsorge von jungen Patienten auf die Fahne geschrieben. Fazit geht es nicht um die medizinische Pflege. Hier erhalten Kinder und Jugendliche, die aus der stationären Obhut entlassen werden, eine Begleitung in den Alltag. Dieser gestalte sich für viele nach langem Krankenhausaufenthalt wie ein Neuanfang, so Sandra Scharff und Oberin Nicole Zimmer (DRK Schwesternschaft), die gerne den Betrag von 1500 Euro für Fazit entgegen genommen haben.

Von Markus Hartwig

Göttingen „Wohnen mit Weitblick“ in Nikolausberg - Ortsrat gründet Arbeitskreis für Wohnungsbau
27.11.2017
Göttingen Einbrüche in Göttingen und Hann. Münden - Fahrräder aus Keller gestohlen
27.11.2017
Göttingen Sozialwissenschaftler erhält Dissertationspreis - Lebensgeschichten und Alltag in Jerusalem
27.11.2017