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Göttingen Sperrvermerk für Stadthalle Göttingen teilweise aufgehoben
Die Region Göttingen Sperrvermerk für Stadthalle Göttingen teilweise aufgehoben
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21:00 23.04.2019
Die Vorbereitungen für den Umbau der Stadthalle Göttingen haben begonnen: Ein Bretterzaun und Videoüberwachung sollen vor Vandalismus schützen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Die Stadt Göttingen kann Rechnungen, die auf sie bis Mitte Juni im Zuge der geplanten Sanierung der Stadthalle zukommen begleichen. Der Finanzausschuss des Rates hat die Mittel aus dem Haushalt in Höhe von 550000 Euro mit Mehrheit freigegeben. Einzig Ludwig Theuvsen (CDU) enthielt sich.

Dinah Epperlein vom Fachbereich Hochbau versicherte, dass das Geld für Verpflichtungen benötigt werde, die die Stadt schon vor dem Sperrvermerk im Haushalt eingegangen war. Der Vermerk war verhängt worden, um der Beratung über den Dringlichkeitsantrag „Sofortiger Sanierungsstopp und Neukonzeption der Stadthalle nicht vorzugreifen.

Für die Sanierung der Stadthalle ist im Investitionshaushalt 2019/20 im Jahr 2019 ein Zuschuss der Stadt an den Eigenbetrieb Stadthalle in Höhe von 8,9 Millionen Euro vorgesehen. Ach Millionen waren mit dem Sperrvermerk versehen. Wegen des Antrags waren nach Verwaltungsangaben alle Baumaßnahmen gestoppt und die Planungen gedrosselt worden. Derzeit würden nur noch der Bauantrag und die Entwurfsplanung fertiggestellt und an wenigen Ausschreibungen gearbeitet.

Außenansichten der Stadthalle Göttingen. Quelle: Christina Hinzmann

Am Donnerstag, 25. April, befassen sich der Bau- und der Kulturausschuss Sitzung mit der Stadthallen-Debatte. Während die SPD für eine Fortsetzung der Kernsanierung wirbt, fordern CDU, Grüne und FDP in einem Antrag den Stopp der Sanierung und die Prüfung eines Stadthallen-Neubaus an der Lokhalle. Die Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4, beginnt um 17 Uhr. Bereits um 15.30 Uhr wird Matthias Kraemer vom Planungsbüro SSP, Generalplaner der Stadthallen-Sanierung, die Planungen für das Gebäude vorstellen.

In seiner Sitzung am Freitag, 17. Mai, will dann der Rat ab 17 Uhr entscheiden.

Von Michael Brakemeier

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