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Göttingen Stadt Göttingen verleiht „grüne Hausnummern“
Die Region Göttingen Stadt Göttingen verleiht „grüne Hausnummern“
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00:19 29.08.2018
Stadt Göttingen prämiert energieeffiziente Umbaumaßnahmen. Quelle: EMB
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Göttingen

„Aktuell werden in Göttinger Haushalten rund 70 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser benötigt – das Einsparpotenzial ist groß“, heißt es von der Stabsstelle Klimaschutz und Energie der Stadt Göttingen. „Gute Beispiele zeigen, dass es sich lohnt, bei Sanierung und Neubau in Energieeffizienz zu investieren – sowohl für den eigenen Geldbeutel und als auch für die Umwelt und den Klimaschutz“.

Insgesamt 23 Grüne Nummern vergeben

Bei der Vergabe am Donnerstag wurden zwölf Häuser prämiert, damit steigt die Zahl der „grünen Hausnummern“ in Göttingen auf 23. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Eva Holst, von der Stabsstelle Klimaschutz und Energie. Ein wichtiger Partner sei die Energieagentur der Region Göttingen, teilt Holst mit. Sie übernehme in schwierigen Fällen die Überprüfung von Bewerbern.

Je nach Bausubstanz und Alter des Gebäudes hätten die Besitzer teilweise aufwändige Sanierungsarbeiten durchführen müssen, die sich jedoch langfristig durch einen erheblich geringeren Energiebedarf rechneten. Dies hätten die Eigentümer beispielsweise durch sparsamere Heizungssysteme, modernere Fenster und durch die Dämmung von Außenfassade, Dach und Kellerdecken erreichen können. Unter den ausgewählten Gebäuden sind sowohl besonders effiziente Neubauten, als auch sanierte ältere Häuser. Eines der ersten Niedrigenergie-Häuser in Göttingen sei das „Naturfreundehaus“ in Grone, erklärte Holst. Das 1997 errichtete Haus ist damit das älteste unter den prämierten Neubauten.

Blockheizkraftwerk im Keller

Das älteste ausgezeichnete Haus wurde jedoch bereits 1712 gebaut und steht im Schlagenweg 8. Eigentümer Ezra W. Kurth sanierte das Fachwerkhaus in den Jahren 2009 und 2010. Neben dem Alter des Hauses ist auch das Blockheizkraftwerk im Keller eine Besonderheit. Über „Kraft-Wärme-Kopplung“ werden sowohl elektrische Energie, als auch Wärme zum Heizen gewonnen. Dabei verbrennt ein Motor Gas und treibt einen Generator an, der Strom produziert.

Die bei dem Vorgang entstehende Abwärme wird mit Hilfe von Wärmetauschern zur Gewinnung von Warmwasser genutzt. Das Blockheizkraftwerk versorgt nicht nur das Gebäude mit Energie und Warmwasser, sondern ist auch noch in der Lage, kleinere Mengen Strom ins Netz einzuspeisen. Diese kleinen, dezentralen Kraftwerke seien sehr effizient, leider stünden Hausbesitzern oft abschreckende bürokratische Hürden im Weg, beklagt Kurth.

Von Max Brasch

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