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Göttingen Kontaktdaten für ungewollt Schwangere veröffentlicht
Die Region Göttingen Kontaktdaten für ungewollt Schwangere veröffentlicht
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10:00 17.01.2019
Demonstrantinnen fordern die Abschaffung des Paragrafen 219a. Der Paragraf 291a des Strafgesetzbuches regelt, dass Ärzte keine Werbung für Schwangerschaftsabbrüche machen dürfen. Sie sehen darin eine Verletzung des Rechts auf Informationsfreiheit. Quelle: dpa
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Göttingen

Die Stadt Göttingen informiert auf ihrer Internetseite nun auch über Einrichtungen, die Frauen bei einer ungewollten Schwangerschaft beraten und über Ärzte und Kliniken, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Damit setze die Stadt einen Ratsbeschluss aus dem vergangenen Jahr um, berichtete Eckart Mayr, Leiter des Gesundheitsamtes, im Sozialausschuss am Dienstag.

Auf Nachfrage eines Ausschussmitglieds nach dem Prozedere erklärt Mayr, dass sowohl Göttinger Kliniken als auch niedergelassene Frauenärzte angeschrieben worden seien. Diejenigen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen und sich bereit erklärt hätten, mit ihren Kontaktinformationen auf der städtischen Internetseite veröffentlicht zu werden, seien aufgenommen worden.

Unter der Rubrik „Schwangerschaft und Geburt“ finden sich dort derzeit zwei Einrichtungen: die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie der Universitätsmedizin Göttingen und die Helios Klinik Herzberg/ Osterode.

Zudem informierten darüber hinaus, „die Beratungsstellen über Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen“.

Von Nora Garben

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