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Göttingen Archiv soll aus dem Rathaus ausziehen
Die Region Göttingen Archiv soll aus dem Rathaus ausziehen
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12:58 21.11.2017
Das Neue Rathaus: Alleine im Turm arbeiten 600 Mitarbeiter.
Das Neue Rathaus: Alleine im Turm arbeiten 600 Mitarbeiter. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Die Göttinger Stadtverwaltung arbeitet außer im Neuen Rathaus auch an anderen Standorten, beispielsweise mit einem Team in der Agentur für Arbeit und an zwei Standorten in der Danziger Straße. Dort sitzt unter anderem die Erziehungsberatung. Wie die Ämter und deren Dienstsitze künftig sortiert werden und wo die Mitarbeiter dann arbeiten, darum ging es in der Sitzung des Personalausschusses des Rates am Montag. Das Konzept, wo künftig welche Ämter untergebracht werden können, stellte Marco Horn den Ausschussmitgliedern vor. Demnach soll es langfristig nur noch “zwei oder maximal drei Standorte” geben, sagte er. Nämlich im Neuen Rathaus, im ehemaligen Telekom-Gebäude Philip-Reis-Straße und im ehemaligen Kreiswehrersatzamt an der Breslauer Straße.

Außerdem soll das Neue Rathaus im kommenden Jahr weiter saniert werden. Vor allem im Bereich Energieeffizienz und Elektronik sei das Gebäude dringend renovierungsbedürftig, so Horn.

Der sogenannte dritte Bauabschnitt der Sanierung umfasst den flachen Bau, der unter anderem das Standesamt und das Stadtarchiv beherbergt. In dem Zuge der Sanierungsarbeiten, so der Vorschlag im Konzept, soll das Stadtarchiv dann ausziehen und dauerhaft ausgelagert werden. Als möglicher neuer Standort komme die alte Mehle-Halle in Frage, dort seinen bereits etliche Exponate aus dem städtischen Museum gelagert. Eine weitere Option sei eine ehemaliger Halle der Firma Donder-und-Kerl im Industriegebiet. „Wir brauchen mehr Raum im Neuen Rathaus“, so Horn. Saniert werden müsse später auch der zentrale Turm des Neuen Rathauses, in dem rund 600 Menschen beschäftigt sind. Diese Sanierung koste rund 30 Millionen Euro, die des dritten Bauabschnitts etwa sieben Millionen Euro.

Geplant sei laut Horn zudem, dass alle, die “im Bereich SGB II” arbeiten (HartzV und andere Sozialleistungen) zukünftig im Telekomgebäude arbeiten sollen. Derzeit sind diese Bereiche an zwei Standorten, im Neuen Rathaus und im Arbeitsamt, untergebracht. 110 000 Euro Miete kostet das jährlich. Hans-Otto Arnold (CDU) gab zu bedenken, dass ein Auszug des Stadtarchivs vermutlich nicht so einfach sei. Brandschutz und Hochwasserschutz spiele bei solch sensiblen Akten und Urkunden ein große Rolle - das habe das Beispiel in Köln gezeigt. Uwe Friebe (SPD) regt an, nicht nur darauf zu achten, dass die Beamten unter besseren Bedingungen arbeiten. Es gehe vor allem um die Bürger. Die Wege, beispielsweise für Empfänger von Sozialleistungen dürfen nicht länger oder aufwändiger werden.

Außerdem soll das Neue Rathaus im kommenden Jahr saniert werden. Der sogenannte dritte Bauabschnitt umfasst den flachen Bau, der unter anderem das Standesamt und das Stadtarchiv beherbergt. In dem Zuge soll das Stadtarchiv dann ausgelagert werden. Als möglicher neuer Standort komme die alte Mehle-Halle in frage, dort seinen bereits Exponate aus dem städtischen Museum gelagert. Eine weitere Option sei ein ehemaliger Halle der Firma Donder-und-Kerl im Industriegebiet. „Wir brauchen mehr Raum“, so Horn. Saniert werden müsse auch der Turm des Neuen Rathauses, in dem rund 600 Menschen beschäftigt sind. Diese Sanierung koste rund 30 Millionen Euro, die des dritten Bauabschnitts etwa sieben Millionen.

Geplant sei zudem, dass alle, die im Bereich SGBII arbeiten (HartzV und andere Sozialleistungen) zukünftig im Telekomgebäude arbeiten sollen. Derzeit sind diese Bereiche im Rathaus und im Arbeitsamt untergebracht. 110000 Euro Miete kostet das dann jährlich. Hans-Otto Arnold (CDU) ganz zu bedenken, dass ein Auszug des Stadtarchivs nicht so einfach sei. Brandschutz und Hochwasserschutz spiele bei solch sensiblen Akten und Urkunden ein große Rolle. Uwe Friebe (SPD) regt an, nicht nur darauf zu achten, dass die Beamten unter bessern Bedingungen arbeiten. Es gehe vor allem um die Bürger. Die Wege, beispielsweise für Empfänger von Sozialleistungen dürfen nicht länger oder aufwändiger werden.

Von Britta Bielefeld

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