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Göttingen Förderprogramm des Landes: Göttingens Innenstadt profitiert
Die Region Göttingen Förderprogramm des Landes: Göttingens Innenstadt profitiert
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18:32 10.06.2020
Die größte Summe, die aus dem Städtebauförderprogramm des Landes Niedersachsens nach Göttingen fließt, soll für die nördliche Innenstadt aufgewendet werden. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Die Stadt Göttingen profitiert vom Städtebauförderprogramm der Niedersächsischen Landesregierung. Rund 3,5 Millionen Euro aus dem Fördertopf für das Jahr 2020 gehen nach Göttingen. Die Förderung gilt als Hilfe für die soziale und nachhaltige Umgestaltung von Stadtvierteln und Quartieren. „Investitionen wie durch das Städtebauförderprogramm machen unsere Städte lebenswerter und stärken den sozialen Zusammenhalt“, sagt zum Beispiel Landtagspräsidentin Gabriele Andretta (SPD), Landtagsabgeordnete aus Göttingen.

Fünf städtebauliche Projekte werden in Göttingen gefördert, wie aus dem Programm hervorgeht, dass Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies (SPD), am Mittwoch vorgestellt hat. Die Mittel der Städtebauförderung sind auf drei Programme verteilt, die schwerpunktmäßig Stadtzentren, sozialen Zusammenhalt und nachhaltige Quartiere fördern sollen. Mit den Fördermitteln unterstützt das Land Fördermaßnahmen der Kommunen. Durch Beteiligung der Kommunen werden dadurch Investitionen in Höhe von fast 180 Millionen Euro möglich.

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Geld für die Innenstadt und den Maschmühlenweg

Aus dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“ fließen 60 000 Euro in die nördliche Innenstadt und knapp 1,4 Millionen Euro in die südliche Innenstadt. Die geplanten Veränderungen in der nördlichen Innenstadt werden außerdem mit knapp 900 000 Euro aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert. Rund 500 000 Euro gehen in die „Grüne Mitte Ebertal“ und 650 000 Euro in das Projekt „Westlicher Maschmühlenweg“.

Ziel der Förderprogramme sei es, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken, so Landtagspräsidentin Andretta. Durch die Förderungen sei es möglich, Stadt- und Ortsteilzentren attraktiver zu gestalten und zu identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur weiterzuentwickeln.

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Von Tammo Kohlwes