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Göttingen Neue Sonderausstellung zur Reformation
Die Region Göttingen Neue Sonderausstellung zur Reformation
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10:25 30.03.2017
Im Städtischen Museum gibt es eine neue Sonderausstellung. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Zum Inhalt der Ausstellung teilt die Stadtverwaltung weiter mit: Göttingen im August 1529. Eine tödliche Seuche zieht durch das Land und bedroht das Leben in der Stadt. Mit einer Prozession soll um Schutz und Gottes Hilfe für Stadt und Bürger gebeten werden. Während der Prozession kommt es plötzlich zu einem Tumult: Eine Gruppe um die „Neuen Wollenweber“ fängt an, während der Prozession laut ein Kirchenlied Martin Luthers auf Deutsch zu singen.

Alte Kirche und Reformation prallen aufeinander

Am 24. August 1529, zwölf Jahre nach der Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers, prallen in Göttingen an diesem Tag plötzlich Alte Kirche und Reformation aufeinander. Schon wenige Wochen später hat sich die Reformation ohne gewaltsame Ausschreitungen durchgesetzt. 

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Die Sonderausstellung „1529 – Aufruhr und Umbruch“ schildere abwechslungsreich die Hintergründe, die zur Reformation in Göttingen führen, so die Verwaltung. "Bisher noch nie gezeigte Objekte geben Einblicke in die Ereignisse im Göttinger Reformationsjahr 1529." Aufruhr, Umbruch und Einigung stehen im ersten Teil der Ausstellung im Mittelpunkt.

Medienstationen bieten Informationen

Ein zweiter Teil zeigt die politischen, kulturellen und religiösen Bedingungen, unter denen die Menschen damals handelten. Medienstationen bieten Informationen. Dafür wird die für Niedersachsen einmalige Sammlung zur Kirchenkunst in ein neues Licht gesetzt. "Einzigartige Objekte, von Experten befragt und beschrieben, werden eingängig an Audiostationen erläutert", heißt es in er Mitteilung. "Die überaus wertvollen sakralen Objekte erzählen vom Denken und Handeln der Menschen - vor und nach der Reformation."

Die Ausstellung wird am Sonntag, 9. April 2017, um 11.30 Uhr eröffnet und bis Ende des Jahres im Museum zu sehen sein, teilt die Göttinger Stadtverwaltung weiter mit. Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Begleitprogramm angeboten: unter anderem Vorträge, eine Quiz-App, Weinverkostung, eine Fahrt zu den „Neuen Wollenweber“ in der Handweberei Rosenwinkel, ein museumspädagogisches Programm für Kinder und Schulen.

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