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Göttingen 45 Stärkenpaten an der Neuen IGS Göttingen
Die Region Göttingen 45 Stärkenpaten an der Neuen IGS Göttingen
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00:30 30.04.2018
Ramona Eggert ist Mutter im 6. Jahrgang der Neuen IGS und eine der ersten Stärkenpaten der Schule. Quelle: Fabian Hoffmann
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Göttingen

Als Stärkenpaten waren unter anderem Landtagsabgeordneter Stefan Wenzel (Grüne), Ludwig Theuvsen (CDU), Otto Bock-Geschäftsführer Rolf Jarasch, Anne Sander von der Industrie- und Handelskammer Hannover und Frank Meinertshagen von der BG Göttingen mit dabei.

Bierdeckel als Herausforderung

Drei Herausforderungen mussten die Schüler sich unter den Augen ihrer Stärkenpaten stellen: „Baue ein Haus aus Bierdeckeln. Schätze vorher ein, wie viele Stockwerke du schaffst, ohne dass das Haus zusammenbricht!“ So lautete die Aufgabe für die Einzelherausforderung. Zudem erwarteten die Schüler weitere Herausforderungen, die zu zweit oder in der gesamten Gruppe zu lösen waren. Sie verkauften ihren Paten Büroklammern oder Toilettenpapier in fantasievollen und mitreißenden Präsentationen, entwickelten mit Seilstücken und Holzklötzen einen Parcours, den ein Ball in exakt 13 bis 14 Sekunden durchlaufen musste, oder diskutierten engagiert darüber, welche fünf Gegenstände sie unbedingt mit auf eine einsame Insel nehmen würden, teilt der Veranstalter mit. „Es war uns wichtig, Herausforderungen zu finden, die nichts mit dem üblichen Schulstoff zu tun haben und so gestaltet sind, dass alle Kinder sich und ihre Stärken auch präsentieren können“, sagte Anne Lange, die als Sonderpädagogin an der Neuen IGS, Theodor-Heuss-Straße 25, arbeitet und zum Vorbereitungsteam der Stärkentage gehört.

„Andere für deine Ideen begeistern“

In den Rückmeldungen standen alleine die beobachteten Stärken der Schüler im Vordergrund: „Du kannst eine Gruppe gut anleiten“, „Du hast kreative und unkonventionelle Ideen zur Lösung von Problemen“ und „Du kannst andere für deine Ideen begeistern“ waren einige der zurückgemeldeten Stärken der Kinder. Diese wurden in Form eines Stärkenzertifikats übergeben.

Viele Stärkenpaten stellten in Aussicht, auch längerfristig als Mentoren für einzelne Schüler zu Verfügung zu stehen. Nach Angaben des Veranstalters gingen viele Schüler gestärkt und mit einem Lächeln in den freien Nachmittag. „Genau das wollten wir erreichen“, sagte Schulleiter Lars Humrich zufrieden, „dass unsere Schülerinnen und Schüler einen positiven Schubser in die beginnende Phase der Berufs- und Studienorientierung bekommen.“

Von Madita Eggers

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