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Göttingen Start auf dem Leineberg in Göttingen: Bauarbeiten für Festes Haus beginnen
Die Region Göttingen Start auf dem Leineberg in Göttingen: Bauarbeiten für Festes Haus beginnen
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22:04 18.07.2013
Von Michael Brakemeier
Start auf dem Leineberg: Die Bauarbeiten für das neue Feste Haus und den nötigen Kreuzungsumbau haben begonnen.
Start auf dem Leineberg: Die Bauarbeiten für das neue Feste Haus und den nötigen Kreuzungsumbau haben begonnen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Bereits im Februar hatten umfangreiche Baumfällarbeiten begonnen – betroffen davon sind mehr als 220 Bäume, darunter mehr als 80, die unter die Baumschutzsatzung der Stadt fallen. Zunächst, so Brassel, erfolge nun der Ausbau der Kreuzung Sandweg und Rosdorfer Weg, der Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.

Parallel läuft der Bau eines Heizhauses, das das Feste Haus und die Jugendanstalt versorgen soll. Es folgen noch im Juli der Baubeginn für das Untergeschoss und im November der des Erdgeschosses des Neubaus.

Die Entwürfe zu dem Neubau stammen vom Göttinger Architekten Hansjochen Schwieger. „Ein strenger Ziegelbau, der die Jahrzehnte überdauert“, beschreibt der Architekt.

Umgeben ist das Gebäude von der sogenannten Moringer Hecke: Einer Hecke, in deren Innerem Stacheldraht gespannt ist und die Ausbrüche verhindern soll. Die Kosten beziffert Brassel heute auf rund 30 Millionen Euro. Bei der ersten Vorstellung der Pläne 2009 waren maximal 20 Millionen Euro im Gespräch.

115 neue Arbeitsplätze

Bei dem Festen Haus handelt es sich um den Hochsicherheitsbereich des Landeskrankenhauses Moringen (LKH) für gefährliche Patienten des Maßregelvollzugs.

Im Maßregelvollzug sind psychisch kranke Straftäter untergebracht, die als schuldunfähig oder vermindert schuldfähig gelten und von denen eine weitere Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Statt bisher 32 soll das neue LKH-Gebäude 70 Plätze enthalten. 115 Arbeitsplätze sollen durch den Neubau erhalten oder neu geschaffen werden.

In der Novembersitzung hatte der Rat der Stadt bei namentlicher Abstimmung mit seiner Zustimmung für den Bebauungsplan den Weg für den Neubau freigemacht.

31 von 40 stimmberechtigten Ratsmitgliedern stimmten dafür, neun (Grüne: Margit Göbel, Ernst Gottwald, Lara Piepkorn, Rahima Valena. Linke: Civar Akad, Patrick Humke, Gerd Nier. Piraten: Martin Rieth, Tobias Schleuß) dagegen. Zuvor hatte es monatelang Diskussionen um das Feste Haus, alternative Standorte und die Zerstörung des Parks gegeben.

Interaktive Grafik (Mit der Maus über das Bild fahren):

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Die Vorbereitungen für den Neubau des Festen Hauses auf dem Leineberg laufen. Mehr als 220 Bäume, darunter mehr als 80, die unter die Baumschutzsatzung der Stadt fallen, sind auf dem Parkgelände des ehemaligen Landeskrankenhauses am Rosdorfer Weg in den vergangenen Tagen gefällt worden.

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