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Göttingen Steg im Kohlengrund schließt 180-Kilometer-Strecke
Die Region Göttingen Steg im Kohlengrund schließt 180-Kilometer-Strecke
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18:39 15.09.2011
Von Ulrich Schubert
Ein Steg, der verbindet: Fest im Kohlengrund nach Sternwanderung aus vier Gemeinden. Quelle: EF
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Mackenrode

Stück für Stück hat Wanderwart Wilfried Schmidt mehrere Routen durch die Mitgliedsgemeinden erarbeitet und erschlossen. Im Bereich Mackenrode gab es noch eine Lücke, sie ist jetzt geschlossen. Eine Brücke aus Holz führt im Kohlengrund über den Bach. Etwa 60 Bürger testeten den Steg nach einer Sternwanderung von Ebergötzen, Waake, Mackenrode und Landolfshausen aus.

1060 Euro habe der Steg gekostet, erklärt Erwin Große aus der Verwaltung, finanziert von der Samtgemeinde. Gebaut wurde sie von Andreas Rudolph, Horst Schachtebeck und Ullrich Bennemann, unterstützt von Mario Engelhardt und der Firma Kurth-Holz. Triebfeder für das Gesamtprojekt aber sei der engagierte und „ideale Wanderwegewart“ Wilfried Schmidt, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Wucherpfennig (SPD). Schmidt ist passionierter Wanderer. Er hat in den vergangenen Jahren einen 45 Kilometer langen Radolfshäuser Rundweg erarbeitet, der alle Mitgliedsgemeinden erschließt. Ergänzt wird die Rundroute durch mindesten vier örtliche Rundwanderwege. Darüber hinaus sei die 180 Kilometer lange Gesamtstrecke an überregionale und benachbarte Wanderwege angeschlossen, so Große. Zurzeit entstehe noch eine Wanderkarte und ein Kataster. Noch in diesem Jahr werde das gesamte Netz ausgeschildert. Dieser Teil werde aus dem europäischen Leader-Programm gefördert. Die Samtgemeinde investiere 15 000 Euro aus eigenen Mitteln.