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Göttingen Stolperpflaster: Erhöhte Kippgefahr
Die Region Göttingen Stolperpflaster: Erhöhte Kippgefahr
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13:31 28.09.2011
Von Michael Brakemeier
Schwer zu erkennen: Kante bietet kaum Kontraste. Quelle: Vetter
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Göttingen

An der jetzigen Lösung mit einer flachen, angeschrägten Rinnsteinkante kritisiert er, dass diese besonders für Sehbehinderte zu wenig Kontraste biete, um überhaupt erkannt zu werden. Auch Rollstuhlfahrer könnten die Kante nur „rechtwinklig“ passieren. Bei dem Versuch, die Kante schräg zu überqueren, bestünde erhöhte „Kippgefahr“, erklärt Herwig auf Tageblatt-Anfrage.

Nach diversen Stürzen am Wochenende war das verlegte Probepflaster in die Kritik geraten (Tageblatt berichtete). Seitdem schließt die Stadtverwaltung eine Umsetzung der Pläne des Büros WES aus Hamburg aus. Andere Lösungen müssten gefunden werden. Dies sei zulässig und „keine grundsätzliche Abkehr vom Wettbewerbsentwurf“. Der Vorsitzende des Städtebaubeirates, Hansjochen Schwieger, sieht das ähnlich. In der Umsetzung des Siegerentwurfs habe die Stadt durchaus Spielraum.