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Göttingen 1968 und die Folgen
Die Region Göttingen 1968 und die Folgen
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09:05 21.08.2018
15. September 1968 in Göttingen: Vorlesungsstreik, Demo und Verkehrsblockade gegen die Notstandsgesetze. Quelle: Städtisches Museum
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Göttingen

Thema des Abends im Alten Rathaus ist „Die 68er-Bewegung und ihre Folgen“. Im Jahr 1968 geriet die gesellschaftliche Ordnung der noch jungen Bundesrepublik aus den Fugen, auch in Göttingen. Scheinbar unverrückbare politische Grundsätze und gesellschaftliche Konventionen wurden in Frage gestellt. Neue Formen des Protests wie Demonstrationen, Sit-Ins und Go-Ins stellten die Autoritäten in Staat, Gesellschaft und Universität vor bisher unbekannte Herausforderungen.

In weiten Kreisen der Gesellschaft stießen die Studenten mit ihren Forderungen auf Unverständnis, Ablehnung und Hass, erklären die Veranstalter der Podiumsdiskussion. Wie einzelne Menschen diese Zeit des Auf- und Umbruchs erlebt haben, soll an diesem Abend im Alten Rathaus erörtert werden. In der Podiumsdiskussion werden Harald Noack, später Rechtsanwalt und Notar, Walther Theuerkauf, ehemaliger Landrat in Aurich, und Rolf Vieten, früherer Oberstadtdirektor von Göttingen, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven über das bewegte Jahr 1968 sprechen. Moderator ist Prof. Peter Aufgebauer, langjähriger Dozent am Institut für Historische Landesforschung und Vorsitzender des Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung.

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Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Matthias Heinzel

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