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Göttingen Suppe für rund 5000 Euro verkauft
Die Region Göttingen Suppe für rund 5000 Euro verkauft
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17:42 07.11.2010
Schlange stehen und es sich schmecken lassen: mehrere hundert Göttinger kosten vor dem Alten Rathaus von der Erbsensuppe.
Schlange stehen und es sich schmecken lassen: mehrere hundert Göttinger kosten vor dem Alten Rathaus von der Erbsensuppe. Quelle: Heller
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Doch dieses Jahr ist alles etwas anders. Denn es nieselt und nieselt und nieselt. Aber wer sich dachte, dass die Aktion deshalb ins Wasser fällt, hatte falsch gedacht. „Die Göttinger lassen sich ihren Appetit auf herzhafte Erbsensuppe nicht vom Wetter verderben“, prognostiziert Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU). Er soll Recht behalten. Denn trotz Regen gönnen sich mehrere hundert Passanten bei ihrem Bummel durch die Stadt eine warme Mahlzeit – oder bevorrateten sich mit dem „Grünen Gold“.

Gerhardy ist einer der 29 Helfer aus der Politik-, Sport- und Kulturszene Göttingens, die sich zusammengefunden hat, um die durch das Technische Hilfswerk (THW) zubereitete Erbsensuppe an drei Ausgabestationen an Mann und Frau zu bringen. Und trotz des Regens haben die Helfer immer wieder Warteschlangen abzuarbeiten. Zuerst ist„Suppe-to-go“ der Renner und viele Göttinger lassen sich das herzhafte Gericht in mitgebrachte Behälter füllen. Als sich der Novemberregen im Laufe des Vormittags immer mehr verzieht, füllen sich auch die Stühle und Tische auf dem Platz und die Suppe wird von den Tellern genossen. Dabei kommen die Menschen an den langen Tischreihen miteinander ins Gespräch.

Um 12.45 Uhr ist dann Schluss und die letzten der mehr als 3200 Portionen wechseln den Besitzer. Gut 5000 Euro sind durch diese Auftaktveranstaltung der Benefizaktion zusammengekommen, teilt Organisator und Tageblatt-Prokurist Wolfgang Stoffel mit. Geld, das an soziale Einrichtungen in der Stadt geht, die damit ganz unbürokratische Hilfe leisten können.

Von Corinna Berghahn