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Göttingen Surfen am Göttinger Bahnhof funktioniert – beim zweiten Versuch
Die Region Göttingen Surfen am Göttinger Bahnhof funktioniert – beim zweiten Versuch
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00:17 28.09.2013
Von Michael Brakemeier
Surfen am Bahnhof: Seit dieser Woche gibt es einen auf 30 Minuten pro Tag beschränkten Zugang ins WLAN-Netz der Telekom. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Auch wenn der Tageblatt-Test am Mittwochmorgen wegen eines „technischen Fehlers“ bei der Telekom noch scheiterte, am Nachmittag war das Einloggen in das drahtlose Netz problemlos möglich. Und so funktioniert das Einwählen:

  1. WLAN am Gerät aktivieren und Netzwerke anzeigen.
  2. Telekom wählen und verbinden.
  3. Browser starten und eine beliebige Internetadresse eingeben. Das Hot-Spot-Portal des WLAN-Bahnhofs erscheint.
  4. Handynummer angeben.
  5. Zugangscode per SMS auf dem Handy erhalten.
  6. Zugangscode im Hot-Spot-Portal eingeben.
Telekom-Netz wählen, Zugangscode anfordern, den per SMS zugesandten Code eingeben, Verbindung herstellen, hoffen, nicht die Geduld verlieren.

Wie die Bahn mitteilt, werde der Kunde „nach Ablauf der 30 kostenlosen Minuten automatisch ausgeloggt“ und könne sich für eine weitere, dann aber kostenpflichtige Nutzung entscheiden. Göttingen gehört mit dem neuen Angebot zu den 105 deutschen Bahnhöfen, die kostenloses WLAN anbieten.

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Göttingens Bahnhofsmanager Detlef Krusche ist begeistert: „Es funktioniert.“ Bereits im vergangenen Jahr hatte er die Neuerung angekündigt, jetzt sei sie endlich da. Einzig was fehlt: Ein Hinweis für die Bahnreisenden auf den neuen Service.

Johannes Kunzke kommentiert auf der Facebook-Seite des Tageblattes: „Funktioniert problemlos.“ Und auch bei Frank  Spörhase funktioniert das Netz, wenn auch mit Einschränkungen.

„Bitte nachbessern“

„Im Bahnhof vorne ist die Signalstärke ausreichend. Je weiter ich jedoch nach hinten durch gehe, desto schlechter wird es. Auf den Bahnsteigen ist es dann ganz vorbei. Wobei an den Treppen oben gerade noch so etwas zu holen ist. Kurz gesagt: netter Versuch. Bitte nachbessern“, meint er.

„Gerade innovativ ist das nicht. In anderen Ländern ist das Standard. Und seit wann verspätetet sich die Bahn nur um 30 Minuten?“, fragt Thomas Eßmann.

Und Sandra Tabakovic kann die ganze Aufregung der Bahn nicht verstehen: „Insgesamt wohnen wir doch trotz allem noch hinter dem Mond. Es gibt mittlerweile europäische Länder, in denen es überall kostenloses WLAN gibt, und hier wird sich mit ein wenig WLAN mit lauer Qualität an den Bahnhöfen gebrüstet“, kommentiert sie auf Facebook.