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Göttingen Taten statt Worte?
Die Region Göttingen Taten statt Worte?
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10:13 11.09.2016
Quelle: CH
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Göttingen

"Klarheit", wünscht sich die Göttingerin Christiane Rasch (69). Die Politik müsse wieder besser durchschaut und nachvollziebarer werden. Dafür plädiert auch ihr Ehemann Bodo Rasch (72). Für Göttingen wünscht er sich Sanierungsarbeiten für den Erhalt der "schönen" Stadt. "Der Markt und die Theaterlandschaft sind prägend für das Stadtbild und müssen erhalten bleiben", führt er fort.

 

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Ehepaar Rasch. Quelle: yolo

Auch Claudia Rappe (54) aus Rosdorf fordert mehr Transparenz in der Politik. "Ich möchte besser nachvollziehen können, was und vorallem warum etwas gemacht wird". Von den Politikern wünscht sie sich darüberhinaus bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Auch die Studierenden profitieren davon. Für den Göttinger Studenten Benni Duell (20) genießt jedoch ein anderes Thema den Vorrang. Flüchtlinge: "Wenn ich sehe, wie sich die Flüchtlinge in den Unterkünften den ganzen Tag über langweilen, fühle ich mich dabei auch nicht gut", beklagt er.

Benni Duell. Quelle: yolo

Der 20-jährige Norman Morik aus Nikolausberg teilt die Ansicht. Er fordert mehr Engagement für Flüchtlinge. Morik setzt auf Intgegration durch Sport. Doch nicht nur für Flüchtlingen erhofft er sich mehr Sportförderung. Die Politik müsse auch für die heimische Jugend mehr Anreize für den Sport setzten. Er denkt dabei auch an Nikolasuberg.

Norman Morik. Quelle: yolo

 

Der 75-jährige Göttinger, Dieter Hentschel, zählt sich zu den Kritikern. Was er sich von den Kommualwahlen und Politikern erhofft? "Nichts, es geht nur um Posten", beklagt er. Ehrliche Politiker gebe es schon lange nichtmehr. "Zumindest keine die entscheidenden Einfluss haben", fügt er hinzu. Für die Wahlen prognostiziert er einen "Denkzettel" - und damit einen Stimmenzulauf im rechten Lager. yolo

Dieter Hentschel. Quelle: yolo