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Göttingen Göttinger Medizin- und Zahnmedizinstudierende verarzten Kuscheltiere
Die Region Göttingen Göttinger Medizin- und Zahnmedizinstudierende verarzten Kuscheltiere
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20:00 03.05.2019
Die Teddybärklinik öffnet am Dienstag, 7., und Mittwoch, 8. Mai, wieder ihre Türen für alle kranken Kuscheltiere und Puppen aus Göttingen und der Region. Quelle: Wenzel (Archiv)
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Göttingen

Gebrochene Flossen, verschluckte Löffel oder eingerissene Tatzen: Das Göttinger Teddybär-Krankenhaus öffnet wieder seine Türen in der Osthalle des Universitätsklinikums, Robert-Koch-Straße 40. Am Dienstag, 7., und Mittwoch, 8. Mai, in der Zeit von 8 bis 17 Uhr untersuchen und behandeln Medizin- und Zahnmedizinstudierende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) alle kranken Kuscheltiere und Puppen. Auch dieses Jahr helfen wieder Spezialisten aller Fachrichtungen. Moderne Methoden der Diagnostik unterstützen bei der Behandlung: ein „Röntgenapparat“, und – neu dabei – ein Magnetresonanztomograf, das sogenannte MRT. In dieser „Röhre“ können Bilder gemacht werden, mit denen die Teddy-Ärzte präzise Diagnosen erstellen können. Zudem werden Vorteile und Möglichkeiten des Impfens von den Studierenden auf spielerische Weise vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurden etwa 650 Kuscheltiere untersucht und behandelt, berichten die Organisatoren.

Das Team des Rettungshubschraubers Christoph 44 steht in der Zeit von 9 bis 15 ebenfalls für die Teddy-, Puppen- und Kuscheltierbesitzer bereit. Wenn er nicht gerade im Einsatz ist, machen die Medizinstudierenden für die Kinder kurze, begleitete Führungen zum Rettungshubschrauber. Vor dem Osteingang des Universitätsklinikums steht zudem ein Rettungswagen der Johanniter, den die Kinder von innen besichtigen können und der ihnen erklärt wird.

Das „Teddybär Krankenhaus“ ist ein Projekt der Medizinstudierenden an der UMG. Sie wollen den Kindern auf diese Weise den Umgang mit Krankheit und den Kontakt mit Ärzten spielerisch näher bringen und erleichtern. Wie in einem echten Krankenhaus wird geröntgt und operiert, eine Apotheke versorgt alle Patienten mit der nötigen Arznei. „Diese Aktion macht uns immer viel Spaß. Die Kinder und die Teddybärärztinnen und -ärzte sind sehr konzentriert bei der Sache“, sagt Nele Dörje, Mitorganisatorin des Teddybär-Krankenhauses. Schirmherr des Projekts ist Prof. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der UMG.

Von Nora Garben / R

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