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Göttingen Mit Theater gegen Sprachverwirrung
Die Region Göttingen

Theater: Boat People Projekt aus Göttingen zeigt „Ähm“

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16:00 07.07.2021
Die beiden Freundinnen Ochsa und Aqui sprechen nicht dieselbe Sprache und streiten deswegen viel. Dabei wollen sie sich so gerne gegenseitig verstehen. Darum geht es in "Ähm".
Die beiden Freundinnen Ochsa und Aqui sprechen nicht dieselbe Sprache und streiten deswegen viel. Dabei wollen sie sich so gerne gegenseitig verstehen. Darum geht es in "Ähm". Quelle: Sonja Elena Schroeder
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Göttingen

Vom Turmbau zu Babel weiß man: Verschiedene Sprachen können für Zwietracht sorgen. Deswegen will das Theaterstück „Ähm…!“ Groß und Klein helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen.

Man kennt es aus der Bibel: Gott kam auf die Erde und verwirrte die Sprache der Menschen – Sie verstanden sich nicht mehr und wurden einander fremd. Wie man zu der Parabel auch steht: ein Jeder weiß, wie es ist, wenn man die Sprache des anderen nicht spricht.

Einfach mal einander zuhören

Diesem Problem stellt sich das Theaterstück „Ähm…!“ von Regisseurin Sonja Elena Schroeder. In der Inszenierung des Göttinger Boat People Projekts widmet sie sich der Frage, wie Menschen trotz unterschiedlicher Sprachen zueinander finden können. Dabei zeigen die Hauptfiguren Ochsa und Aqui (Schauspielerinnen sind Kassandra Speltri und Åza Thelandersson-Re) den kleinen und großen Zuschauern, dass man Streit und Wirrwarr überwindet, wenn man einander zuhört.

Das interaktive Theaterstück für die ganze Familie richtet sich besonders an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren, wie die Veranstalter mitteilen. Sie betonen: Auch wenn auf Deutsch, Portugiesisch, Schwedisch, Englisch und Italienisch gespielt wird, bleibt das Stück trotzdem für alle verständlich.

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Am, Samstag 10. Juli, 15 Uhr, öffnet das Theater „Werkraum“ an der Stresemannstraße 24c in Göttingen für Sprachbegeisterte allen Alters seine Tore. Tickets gibt es für acht Euro im Vorverkauf über reservix.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse für fünf Euro. Weitere Vorstellungen finden am 18. und 19. September, ebenfalls im Theater “Werkraum” statt.

Von Kevin Kulke