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Göttingen Smollich soll Staatsgerichtshof in Bückeburg leiten
Die Region Göttingen Smollich soll Staatsgerichtshof in Bückeburg leiten
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10:50 20.01.2019
Thomas Smollich (links) bei der Jubiläumsfeier des Verwaltungsgerichts Göttingen. Quelle: nie
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Göttingen

Der ehemalige Präsident des Göttinger Verwaltungsgerichts und aktuelle Präsident des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg, Thomas Smollich, soll künftig die ehrenamtliche Leitung des Staatsgerichtshofes in Bückeburg übernehmen. Über einen entsprechenden Vorschlag des zuständigen Landtagsausschusses werden die Abgeordneten bei der Plenarsitzung am Mittwoch entscheiden. Der 55-jährige Smollich soll Nachfolger des bisherigen Gerichtspräsidenten Herwig van Nieuwland werden, dessen Amtszeit beim Staatsgerichtshof Ende Februar ausläuft. 

Smollich stammt aus Springe bei Hannover, entschied sich nach dem Abitur zunächst für eine Laufbahn in der Verwaltung, bevor er in Hannover Jura studierte und dort auch promoviert wurde. Der Vater von vier Kindern, der in seiner Freizeit gerne Tischtennis spielt, war von 2007 bis 2016 Präsident des Verwaltungsgerichts Göttingen. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg leitet er seit 2017. Ein Jahr später wurde Smollich auch Mitglied des Staatsgerichtshofes.

Der Staatsgerichtshof ist das höchste Verfassungsgericht Niedersachsens. Es soll darüber wachen, dass Landtag und Landesregierung ihre im Grundgesetz und in der Verfassung vorgegebenen Grenzen einhalten. In seinen Entscheidungen ist der Staatsgerichtshof unabhängig. Bürger haben bislang nicht die Möglichkeit, dort zu klagen, wenn sie sich in Grundrechten verletzt sehen. Der Staatsgerichtshof besteht aus neun Mitgliedern und neun Stellvertretern, die ehrenamtlich arbeiten.

Von dpa

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