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Göttingen Peta protestiert gegen Fleischkonsum in Göttinger Fußgängerzone
Die Region Göttingen Peta protestiert gegen Fleischkonsum in Göttinger Fußgängerzone
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20:42 27.08.2013
Da kann einem der Appetit schon vergehen: Die Peta-Aktivistinnen Anna, Anne und Tanja-Leona vor einem abgetrennten Kuhkopf. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

An dieser Tafel sitzen drei offensichtlich schockierte Menschen. Sie sind Unterstützer der  Tierrechtsorganisation Peta und wollen mit dieser provokanten Aktion unter dem Motto „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ gegen den Fleischkonsum protestieren.

„Wir wollen den Verbrauchern damit kleine Nadelstiche verpassen, damit endlich mehr über den Fleischkonsum nachgedacht wird“, erklärt Patrique-Robert Noetzel, Aktionskoordinator der Kampagne. „Fleisch wird viel zu wenig hinterfragt.

Wir wollen wieder ins Bewusstsein rufen, dass Fleischkonsum immer Tod und Leid von Tieren vorausgeht. Außerdem ist die Fleischproduktion eine erhebliche Umweltbelastung und ein großer Energieverlust.“

Ethik und Moral mit Fleischkonsum verbinden

Einige Passanten bleiben stehen um sich die Szene anzuschauen. „Es ist wichtig, dass Ethik und Moral mit Fleischkonsum verbunden wird“, meint Passantin Dora Pehler. „Ich selbst esse schon länger nur noch selten Fleisch“, erzählt die Göttingerin.

Anders sieht das der Göttinger Klaus Schreibel. „Ich esse zwar sehr gerne Fleisch, bin mir aber über die Folgen bewusst. Ganz verzichten könnte ich auf jeden Fall nicht.“

Das ungewöhnliche Schauspiel in der Weender Straße ist eine von zehn solchen Veranstaltungen von Peta in ganz Deutschland innerhalb einer Woche.

Von Sebastian von Hacht