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Göttingen Ausflugstipps für das lange Himmelfahrtswochenende
Die Region Göttingen Ausflugstipps für das lange Himmelfahrtswochenende
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13:09 26.05.2017
"TitanRT" im Harz Quelle: r
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Göttingen

Dreimal Lotario: Die Internationalen Händel-Festspiel Göttingen 2017 neigen sich dem Ende zu. Am letzten Festspielwochenende steht noch einmal in unterschiedlichen Formaten die Oper Lotario auf dem Programm. Am Freitag, 26. Mai hebt sich der Vorhang im Deutschen Theater Göttingen um 19 Uhr, die Derniere findet am Sonntag, 28. Mai, um 15 Uhr statt. Für beide Vorstellungen gibt es noch Karten an der Tages- bzw. Abendkasse. Durch die Familienfassung der Oper Lotario führt am Sonnabend, 27. Mai, ab 12 Uhr gewohnt kindgerecht der Moderator Juri Tetzlaff. In der Stadthalle Göttingen spielt das Festspiel Orchester unter der Leitung von Laurence Cummings dazu Ausschnitte aus der Oper Lotario.

Die Jugendoper Beyond Doubt: Lotario, die ein großes Ensemble mit 40 Darstellern und Tänzern unter der künstlerischen Leitung von Nina de la Chevallerie vom Boat People Projekt spielt, wird am Sonnabend, 27. Mai, um 16 Uhr und am Sonntag, 28. Mai, um 15 Uhr im Jungen Theater gezeigt. Jugendliche ab 14 Jahren von der IGS Bovenden, dem Hainberg-Gymnasium, und junge Flüchtlinge haben ihre eigene moderne Lotario-Fassung erarbeitet. Händels Arien wurden dafür neu arrangiert mit moderner Musik und Musik aus den Heimatländern der Flüchtlinge.

Haydn-Oper mit dem Symphonie Orchester: Die Haydn-Oper L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice  führt das Göttinger Symphonie Orchester mit dem Norddeutschen Figuralchor unter Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller in der Stadthalle Göttingen auf. Die Vorstellungen beginnen am Sonnabend, 27. Mai, um 19.45 Uhr und Sonntag, 28. Mai um 18 Uhr.

Klassik-Konzert in der Torhaus-Galerie: Ein Konzert zum 250. Todesjahr von Georg Philipp Telemann gibt in der Torhaus-Galerie auf dem historischen Stadtfriedhof an der Kasseler Landstraße am Sonntag, 28. Mai, um 17 Uhr das Ensemble „Corda e Vento“. Das Ensemble wird in den Formen Solo-Fantasie, Duo, Trio-Sonate und Suite diese Vielfältigkeit Telemanns in Ausschnitten vorstellen. Es ist besetzt mit Elke Hardegen-Düker und Stefan Möhle (Blockflöten) sowie Andreas Düker (Barock-Gitarre und Erzlaute).

„The Best of Boogie, Ragtime & Swing“ stellen die Oldtime-Piano-Jazz- Musiker Joe Pentzlin und Gregor Kilian am Sonnabend, 27. Mai, 15.30 Uhr im Apex, Burgstraße 46, vor.

Virtuose Geigenmusik: Was von solistischer Vokal- und virtuoser Geigenmusik der glorreichen Römischen Schule geblieben ist, stellt das Ensemble Concerto Romano vor. Mit ihrem Programm „Ein Lutheraner in Rom“ nehmen die Musiker das Publikum mit auf eine Spurensuche bei den Händel-Festspielen. Das Konzert beginnt am Sonnabend, 27. Mai, um 15 Uhr in der Laurentius-Kirche in Gieboldehausen.

Händel und Hardrock: Cello-Hardrock ist die Musik von Cell of Hell. Das internationale Ensemble mischt Musik von Händel, Vivaldi und Metallica auf und hat auch Eigenkompositionen im Repertoire. Die vier Musiker treten bei den Händel Festspielen in Göttingen am Sonnabend, 27. Mai, auf. Das Konzert beginnt um 22.30 Uhr in der Musa, Hagenweg 2 a.

Region

Kultur und Radeln: Ins mittlere Fuldatal zwischen Melsungen und Rotenburg an der Fulda aufzubrechen lohnt sich für alle, die leichte Aktivitäten mit Unterhaltung kombinieren möchten. Der Fulda-Radweg R1 führt hier durch eine „beeindruckende Fluss- und Waldlandschaft“, heißt es auf der Internetseite der Erlebnisregion Mittleres Fuldatal. Besonderheit am Radweg: Mit Deutschlands erster handbetriebenen Fahrradseilbahn zwischen Morschen-Binsförth und Malsfeld-Beiseförth ist es möglich, die an dieser Stelle rund 40 Meter breite Fulda mit Muskelkraft in einem offenen Metallkorb zu überqueren.

Kino

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Wer nicht am selben Tag wieder nach Südniedersachsen zurückkehren möchte, kann die Radtour mit dem Besuch einer der Veranstaltungen des „5. Internationalen Figurentheaterfestivals - Blickfang“ verbinden, das vom 25. bis 28. Mai in Kloster Haydau im Ort Morschen läuft. Einige Veranstaltungen sind abends, andere bereits am Nachmittag, wie etwa „Aschenputtel“, das am Freitag, 26. Mai, um 15 Uhr vom Theater „Mensch, Puppe!“ gezeigt wird, oder das Stück „Ein Schaf fürs Leben“ vom „Marotte Figurentheater“ um 16.45 Uhr, ebenfalls am Freitag, 26. Mai. Weitere Infos unter www.kultursommer-nordhessen.de, und zum Fuldaradweg in der Erlebnisregion Mittleres Fuldatal unter gturl.de/fuldaradweg

Abenteuer und Technik: Die Rappbodetalsperre im Harz – auf halber Strecke zwischen Rübeland und Hasselfelde - ist mit 106 Metern Deutschlands höchste Staumauer. Der Verein Harzer Urania unterhält oberhalb der Talsperre einen Informationsplatz, der von März bis Oktober täglich von 9.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet ist. Anhand von Schautafeln oder bei Führungen erfahren die Besucher hier Wissenswertes über die Geschichte des Bode-Talsperren-Systems, die Technik und die Bedeutung für die Trinkwasserversorgung.

Die Rappbodetalsperre ist aber auch ein lohnendes Ziel für alle, die ihren Ausflug mit Abenteuer und Nervenkitzel verbinden möchten. Gerade erst ist die weltweit längste Fußgänger-Hängebrücke, „TitanRT“, eröffnet worden. Sie überspannt die Bode auf 458 Metern Länge. Ebenfalls seit Mai möglich ist der „Gigaswing“, ein 75 Meter tiefer Pendelsprung von der Hängebrücke. Wem das noch nicht genug Adrenalin ist, der kann sich in Europas größte Doppelseilrutsche, die „Megazipline“, einklinken. Oder aber 43 Meter beim „Wallrunning“ an der Staumauer herunter laufen.

Weitere Infos unter www.harzdrenalin.de, www.titan-rt.de  und www.harzer-urania-wernigerode.de 

 

Gottesdienst im Forstbotanischen Garten

Am Himmelfahrtstag, 25. Mai, findet um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Forstbotanischen Garten am Faßberg statt. Unter freiem Himmel feiern die evangelischen Gemeinden aus Weende, Nikolausberg, Roringen und Herberhausen gemeinsam mit den katholischen Gemeinden St. Paulus und St. Vincenz. Für die musikalische Begleitung sorgt der Posaunenchor aus St. Petri-Weende. Zu den Besonderheiten des Gottesdienstes zählt ein Kinderprogramm während des Gottesdienstes und Livemusik im Anschluss. Bei unklarer Wetterlage: Informationen unter Telefon 0551/ 34565

Bergwerk mit Klause

Das "Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode"  mit seiner Bergmannsklause ist auch an Himmelfahrt und an den Pfingstfeiertagen geöffnet.  Seit dem 21. Mai ist über Tage zusätzlich die Sonderausstellung "Lichtwechsel.Ruhr - Die Poesie von Licht und Stahl" mit großformatigen Fotographien illuminierter Fördertürme zu sehen. Telefonische Voranmeldungen für die Seilfahrten  unter Tage unter Telefon: 03464/587816. ErlebnisZentrum Bergbau, Röhrigschacht Wettelrode, Lehde 17,  Sangerhausen.

Mitmach-Zeitreise auf Schloss Fürstenberg

Im Museum des Schlosses Fürstenberg bietet  eine Mitmach-Zeitreise durch drei Jahrhunderte Porzellangeschichte. „Drei Jahrhunderte Porzellan. Anfassen. Erleben. Begreifen. Mit viel Spaß und ohne Angst vor teuren Scherben" heißt die Ausstellung dort. Die Besucher erwarten Exponate aus den Anfangszeiten der Porzellanmanufaktur Fürstenberg Mitte des 18. Jahrhunderts  bis hin zu  Einzelstücken und Design-Ikonen. Sie erfahren Hintergründe der Porzellanherstellung und können  selbst aktiv werden. Das Schloss liegt mitten im Weserbergland. Das Museum bietet in verschiedenen teilweise interaktiven Ausstellungsbereichen auf rund 1800 Quadratmetern und drei Stockwerken die Herstellungs- und Kulturgeschichte des Porzellans.  Geöffnet ist dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10  bis 17 Uhr.

Mittelalter am Himmelfahrtswochenende

Das Mittelalterhaus in  Nienover wird am Himmelfahrtswochenende vom 25.  bis 28. Mai von der  „Interessengemeinschaft 13tes“ belebt. In der Gruppe „IG 13tes“  haben sich Menschen zusammen geschlossen, die gemeinsam den Alltag des 13. Jahrhunderts darstellen wollen. Dabei konzentrieren sie sich auf die handwerkliche Herstellung von Alltagsgegenständen wie Löffel, Mollen, Daubenschalen oder kleinerer Lederarbeiten.  Das Haus ist am Himmelfahrtstag nachmittags ab 15 Uhr geöffnet, an den anderen Tagen von 11 bis  17 Uhr. Am Sonntag schließt das Haus bereits um 14 Uhr. Die „IG 13tes“ ist bereits seit vielen Jahren zu Gast in Nienover und präsentiert das Mittelalter in der Stadtwüstung. Die Burg Nienover besaß damals seine größte Bedeutung, sie war Mittelpunkt einer Grafschaft und Residenz der Grafen von Dassel und Nienover. Die Burg  wurde im 30-jährigen Krieg zerstört.

Weitere Informationen : www.mittelalterhaus-nienover.de

Sport

  • Sonne satt und fast 30 Grad – die Bedingungen könnten für das erste Beachvolleyball-Highlight der Saison kaum besser sein. Im Groner Freibad steht am Sonnabend ab 10 Uhr ein hochklassig besetztes B-Turnier an. Zwölf Damen und 16 Herrenteams haben gemeldet.
  • Die Nerven gilt es für gleich drei heimische Fußball-Landesligisten im Griff zu haben. Der TSV Landolfshausen, der 1. SC 05 (Maschpark) und der FC Grone (Rehbach) kämpfen mit Heimvorteil um zwei Nichtabstiegsplätze. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr.
  • Etwas zu gewinnen hat der SC Hainberg. Mit einem Sieg gegen den SV Südharz stehen die Bezirksliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die Fußball-Landesliga fest. Auch hier geht's am Sonntag um 15 Uhr los.
  • Tanzende Pferde und eine Olympionikin ziehen am Sonnabend und Sonntag die Zuschauer in Bovenden in ihren Bann. Das Turnier des RV mit Doppel-Olympiasiegerin Heike Kemmer beginnt jeweils um 8.30 Uhr. Höhepunkt ist die S-Dressur am Sonntag um 14 Uhr.