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Göttingen Tote Fische nach Öleinsatz in der Leine
Die Region Göttingen Tote Fische nach Öleinsatz in der Leine
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19:33 09.09.2013
Von Ulrich Schubert
Kaum Wasser: Tote Fische. Quelle: EF
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Göttingen/Rosdorf

Am Montag konnte Marc Stemmwedel vom Vorstand des Sport-Angelklubs Göttingen noch mehrere Fische retten. „Vielleicht 30 bis 50 Jungtiere“ aber seien tot oder nicht zu fangen, „verlässlich schätzen lässt sich die Zahl nicht“. Die Polizei bestätigt den Einsatz am Sonnabend.

Sie geht von einer technischen Panne als Ursache für den Ölfilm aus. Vermutlich sei Hydraulikflüssigkeit aus den Hebevorrichtungen ausgelaufen. Diese Annahme habe auch ein Mitarbeiter des niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) geäußert, so Stemmwedel.

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Der Landesbetrieb ist für das Wehr zuständig, war am Montag aber nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die Angler sind unterdessen verärgert, dass sie vom NLWKN nicht früher informiert worden seien, um die Fische rechtzeitig in sicheres Gewässer umsetzen zu können. Das sei der übliche und sonst auch funktionierende Weg.