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Göttingen Toter Rehbock sorgt für Aufregung in Lenglern
Die Region Göttingen Toter Rehbock sorgt für Aufregung in Lenglern
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20:56 18.07.2014
Von Matthias Heinzel
Keine Wilderei: toter Rehbock. Quelle: Hinzmann
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Lenglern

Im vergangenen Jahr hatte es im Süntel im Landkreis Hameln-Pyrmont ein halbes Dutzend ähnliche Taten gegeben.

Zuletzt war bekannt geworden, dass am vergangenen Wochenende im Solling-Jagdbezirk Allershausen am dortigen Kalksandsteinwerk ein Rehbock erschossen und ihm der Kopf abgeschnitten wurde. Nur der Kopf wurde mitgenommen. Die Polizei ging daher auch bei dem Kadaver bei Lenglern von einem Fall von Tierwilderei aus und nahm die Ermittlungen auf.

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Aber nicht lange. Nach entsprechenden Nachforschungen fand die Lenglerner Tierfreundin Elfie Heidmüller heraus, dass die zuständige Jagdpächterin den offenbar überfahrenen Rehbock von der Straße auf eine Wiese gezogen hatte. Zur Sicherung und Dokumentation für den Abschussplan der Jägerschaft habe sie den Kopf abgetrennt, erklärt die Pächterin. Daher stellte die Polizei die Ermittlungen ein.