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Göttingen Transparente gegen Mieterhöhungen in Göttinger Studentenwohnheimen
Die Region Göttingen Transparente gegen Mieterhöhungen in Göttinger Studentenwohnheimen
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10:32 24.04.2014
Transparente: Theodor-Heuss-Straße 13 Quelle: EF
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Göttingen

Auf den Transparenten sind Aufschriften wie "Gemeinschaftseinrichtungen erhalten“, “Gegen Luxussanierungen“ oder „Bezahlbare Mieten unter 300 Euro“ zu lesen.

"Das Studentenwerk zerstört hier bezahlbaren Wohnraum, um sich anschließend mit Luxusbauten brüsten zu können. Wir halten Luxussanierungen nicht für sozial verträglich. Sie schaffen Bildungsbarrieren“, sagt eine Sprecherin der Wohnrauminitiative.

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Die Initiative beruft sich auf Studien des Studentenwerkes, wonach der Großteil der Studierenden Einzelappartements (eigene Küche und Bad) gegenüber Einzelzimmern (Flurküche und Flurbäder) bevorzuge.

Die Wohnsituation im Rosenbachweg wurde entsprechend der Studienergebnisse geändert. Die neuen Appartements entsprächen mit ihren 280 Euro für 16,5 Quadratmeter aber nicht den Bedürfnissen der Studierenden.

Zudem fühlten sich die ehemaligen Bewohner der Theodor-Heuss-Straße 13 vom Studentenwerk übergangen. Sie wären viel zu spät über einen Abriss des Hauses benachrichtigt worden, so der Vorwurf der Initiative an das Studentenwerk. Dieses hatte in der vergangenen Woche diese und ähnliche Vorwürfe zurückgewiesen.

In der Studentensiedlung werden momentan alle Gebäude des Rosenbachwegs sukzessive saniert und das Gebäude Theodor-Heuss-Straße 13 abgerissen und neugebaut. Die Arbeiten im Rosenbachweg 10/12 wurden 2012 abgeschlossen, der Umbau des Rosenbachwegs 2/4, sowie der Neubau der Theodor-Heuss Straße 13 im Jahr 2014 begonnen.

sw