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Göttingen „Trübe Aussichten“ für Werbetexter
Die Region Göttingen „Trübe Aussichten“ für Werbetexter
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18:10 15.07.2009
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„Trübe Aussichten bei einer schmutzigen Geschichte aus der Göttinger Kanalisation“ sieht der Werbetexter Adrian Garcia-Landa. Weil die Stadtentwässerung, heute mit der Stadtreinigung zu den Göttinger Entsorgungsbetrieben zusammengelegt, ohne Bezahlung mit einem Satz wirbt, den er zusammen mit anderen flotten Sprüchen eingesandt hatte, erhob Garcia-Landa Zivilklage vor dem Göttinger Amtsgericht (Tageblatt berichtete). Seine Klage wurde jetzt zurückgewiesen.

3500 Euro Honorar forderte Garcia-Landa vom Eigenbetrieb. Allerdings, so sieht es das Göttinger Gericht, habe der Kläger nicht nachweisen können, dass es tatsächlich zu einem Vertrag über eine solche Summe gekommen sei. Der Kläger sei nach Erkenntnis des Gerichts von sich aus auf die Stadt zugekommen, nachdem die Stadtentwässerung einen Ideenwettbewerb in der Mitarbeiterschaft gestartet habe, erklärte Stefan Scherrer, Sprecher des Amtsgerichts, auf Anfrage.

„Wir klären das“

Auch inhaltlich habe das Gericht die Klageabweisung begründet. So seien die eingesandten Sätze nicht künstlerisch gestaltet gewesen. Auch unter das Urheberrecht fielen sie nicht. Der Spruch „Wir klären das“ etwa habe bereits vielfach bei Betreibern von Klärwerken Verwendung gefunden, berichtet Scherrer.

Garcia-Landa ist sich noch nicht sicher, wie er mit dieser Entscheidung umgehen soll. Nach Prüfung des Urteils werde er entscheiden, ob er Berufung einlege.

Von kk

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