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Göttingen Umbau und beleuchtete Bänke vor Innenstadt-Bar
Die Region Göttingen Umbau und beleuchtete Bänke vor Innenstadt-Bar
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19:17 11.04.2019
Blick in die Nikolaistraße: Am 23. April beginnt der Umbau. Quelle: Peter Heller
Göttingen

Göttingen Der Bau des Kunsthauses im Kunstquartier (Kuqua) an der Düsteren Straße geht wie geplant voran: Kulturdezernentin Petra Broistedt und Otmar Schneider aus dem dem Tiefbauamt der Stadtverwaltung stellten außerdem den Zeitplan der Bauarbeiten für die Düstere und die Nikolaistraße vor.

Der Keller des Kunsthauses an der Düsteren Straße sei fertig, die Kellerdecke werde jetzt erstellt, teilte Broistedt während des Stammtisches zum Kunstquartier im Gasthaus Alter Brauerei mit. Am Ausstellungshaus soll bereits Ende August Richtfest gefeiert werden. „Das wird jetzt alles sehr schnell gehen”, sagte die Dezernentin. Und: „Wir hoffen, dass wir die Kosten einhalten”, sagte sie. Für den Betrieb des Kunsthauses soll eine gemeinnützige GmbH gegründet werden, ebenso ein Förderverein mit Sponsoren. Eine Marketingagentur sei bereits beauftragt, teilte Broistedt mit.

Das Kunsthaus an der Düsteren Straße wächst. Quelle: Peter Heller

Nach dem Richtfest, wenn der Kran am Kunsthaus abgebaut werden kann, soll laut Schneider auch der Umbau der Düsteren Straße fortgesetzt werden. Der Bereich vom Kunsthaus bis zur Groner Straße soll, analog zum bereits fertig gestellten ersten Bauabschnitt – der bis zum Kunsthaus reicht – umgestaltet werden. Die Bauarbeiten sollen im August beginnen. Drei Monate werden dafür veranschlagt.

Busse fahren über Groner Straße

Auch die Nikolaistraße soll umgestaltet werden. Der Bau, so Schneider weiter, beginnt bereits am Dienstag nach Ostern. In der Straße sollen unter anderem die hohen Bordsteine verschwinden, ebenso das alte Holperpflaster. „Wir wollen nur noch zwei bis fünf Zentimeter Höhenunterschiede haben”, so Schneider. Neue Kanäle werden verlegt, drei Bauabschnitte sind geplant. Dafür wird die Nikolaistraße für den Autoverkehr komplett gesperrt. Die Busse werden dann von der Zindelstraße kommend, über die Groner Straße und das Groner Tor auf die Bürgerstraße geführt. Der Anlieger- und Anlieferverkehr kann von der Groner Straße aus in die Düstere Straße und über den Nikolaikirchhof rollen. „Aber nur die Anlieger”, betonte Schneider. Unter den rund 40 Gästen waren auch zahlreiche Gewerbetreibende der beiden Straßen. Ob es denn nötig und üblich sei, die Bauarbeiten bis in die Zeit des Weihnachtsgeschäftes in den Dezember zu ziehen, wollte der Inhaber des Antik-Geschäftes „Zeitzeug” an der Nikolaistraße, Martin Melchert, wissen. „Gehen Sie mal davon aus, dass wir am 2. oder 3. Dezember fertig sind”, antwortete ihm Schneider. „Vielleicht fehlen dann noch die letzten Meter”, so Schneider weiter.

Quelle: Sollen hier künftig beleuchtete Bänke stehen? Peter Heller

Ein anderer Punkt sorgte ebenfalls für Diskussion: der Plan der Verwaltung, am Platz vor der Bar Deja Vu einige runde, am Abend beleuchtete Bänke aufzustellen. Zwar begrüßten die Anwohner und Gewerbetreibenden die Idee. Zwei langjährige Mitarbeiter des Cafés allerdings warnten davor, dass dort nachts deutlich mehr Lärm durch feiernde Menschen entstehen könne, wenn dort Bänke stehen. „Wir vom Deja haben in den vergangenen Jahren schon viele Stunden mit Diskussionen vor der Tür verbracht”, so eine Mitarbeiterin – um für Nachtruhe zu sorgen. Die Kneipe werde schließlich für Lärm verantwortlich gemacht. Eine Anwohnerin fand: „Die Bänke sind gut. Aber nur für Leute, die sich benehmen”. Da der Platz aber ein „Bermudadreieck” zwischen mehreren Bars sei, werde es mit Bänken wohl laut werden.

Von Britta Bielefeld

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