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Göttingen Umbau geht 2010 weiter
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19:37 08.09.2009
Theaterstraße: Bleibt Fußgängerzone mit Bussen.
Theaterstraße: Bleibt Fußgängerzone mit Bussen. Quelle: CH
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Danach bleibt der genannte Abschnitt der Burgstraße Bestandteil des innerstädtischen Erschließungringes, die Theaterstraße bleibt Fußgängerzone. Sie bekommt wegen des Busverkehrs im mittleren Straßenbereich einen aufgehellten Asphalt. Die derzeitige Haltestelle soll dann in die Jüdenstraße verlegt werden.

Die von der Verwaltung nicht favorisierte Variante schlägt vor, den Abschnitt in der Burgstraße aus den innerstädtischen Erschließungsring herauszunehmen und ihn als Fußgängerzone auszuweisen. Damit würden elf Parkplätze wegfallen. Der Verkehr sollte dann über die Theaterstraße, Obere Karspüle und Friedrichstraße geführt werden. Die Theaterstraße bliebe weiterhin Teil der Fußgängerzone – ebenfalls mit Busverkehr.

Noch im August hatte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) überlegt, die Stadtbusse mit dem Umbau von Theater- und Burgstraße statt wie bisher durch die Theaterstraße über die Obere Karspüle und Ritterplan auf die Jüdenstraße zu leiten. „Die Buslinien sollen raus aus der Theaterstraße“, hatte Meyer gefordert, um so der Theaterstraße wieder den Charakter einer Fußgängerzone zu geben. Gleiches gelte für die Burgstraße: Eine Ausweitung der Fußgängerzone auf die Burgstraße zwischen Ritterplan und Wilhelmsplatz sei sein „Lieblingsthema“.

Nach Angaben der Verwaltung ist die von ihr bevorzugte Variante um rund 194 000 Euro günstiger als die Alternative. Ihre Kosten werden mit rund 894 000 Euro beziffert, von denen 380 000 Euro auf die Anlieger umgelegt werden können. 257 000 Euro kommen aus EU-Mitteln.

Von mib