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Göttingen Verkehrssicherheit verbessern
Die Region Göttingen Verkehrssicherheit verbessern
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00:30 17.11.2017
Quelle: gt
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Göttingen

Bereits im vergangenen Jahr wurde im Auftrag der GWG der neue Verbindungsweg zwischen der Lokhalle, der VHS und dem Leine-Uferweg gebaut. Er erfreut sich seitdem großer Beliebtheit bei Fußgängern und Radfahrern. Nun sollen in der Folge die seitlich des Weges noch vorhandenen Baumbestände ausgelichtet werden. Zum einen soll damit die Verkehrssicherheit gewährleistet werde, zum anderen soll das Areal übersichtlicher gestaltet und damit die Sicherheit für die Passanten erhöht werden, erklärt GWG-Sprecherin Marie Schügl. Ziel sei es jedoch auch, den parkartigen Charakter der Leineaue bis an die Lokhalle heranzuführen und die Flächen besser pflegen zu können. Die dafür notwendigen Arbeiten werden vom städtischen Bauhof und von der Feuerwehr ausgeführt. Es handele sich dabei ausschließlich um Gehölze, die nicht unter die Baumschutzsatzung fallen, betont Schügl.

Die Arbeiten sind Teil eines umfangreichen Konzepts, den Bereich hinter der Lokhalle zur Leine hin heller und attraktiver zu machen. Unter anderem soll dort die Beleuchtung durch die Installation von LED-Leuchten verbessert werden: Besonders Besucher der Volkshochschule hatten sich in der Vergangenheit über unzureichende Beleuchtungsverhältnisse beschwert. Dort wurden allerdings schon Lampen installiert.

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Das Ursprungskonzept zur höheren Attraktivität des Areals und damit der Lokhalle stammt von der Landschaftsarchitektin Johanna Sievers aus Hannover. Danach soll unter anderem an der Leine ein Biergarten entstehen. Auch die Lokhalle selbst soll ihr äußeres Erscheinungsbild verändern: Die tragenden Pfeiler könnten optisch hervorgehoben werden.

Weitere Maßnahmen betreffen eine Verbesserung der Beschilderung: Auswärtige, die zu größeren Veranstaltungen in der Halle zuhauf anreisen, sollen das Gebäude leichter finden können. Die Parkplatzsituation hat sich hingegen verbessert, weil die GWG mittlerweile über Parkplätze am Schützenplatz verfügen kann.

Defizite gibt es hingegen beim für die Abwicklung von Großveranstaltungen notwendigen Speicherraum. Teil des Konzepts war die Errichtung einer Lagerhalle.

Die vor genau 100 Jahren errichtete Lokhalle ist mit 9400 Quadratmetern die größte Veranstaltungshalle der Region. Bei Konzerten bietet sie bis zu 7000 Zuschauern Platz, bei Basketball-Spielen und bestuhlten Konzerten zwischen 3500 und 4000 Besuchern. Im Jahr 2015 wurde die 1996 als Veranstaltungsort in Betrieb genommene Halle mit dem Location Award in der Kategorie Locations der Industriekultur ausgezeichnet – vor 400 weiteren Bewerbern.

Von Matthias Heinzel

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