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Göttingen Auffahrunfälle auf A7: Stau am Donnerstagmorgen
Die Region Göttingen Auffahrunfälle auf A7: Stau am Donnerstagmorgen
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15:35 23.01.2020
Auf der A7 bei Göttingen staut sich am Donnerstagmorgen der Verkehr. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Göttingen

Gleich fünfmal hat es am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 7 bei Göttingen gekracht. Nach mehreren Auffahrunfällen waren zwei Fahrstreifen in Richtung Hannover für mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern.

Der erste Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 7.50 Uhr an einem Stauende zwischen der Raststätte Göttingen und der Anschlussstelle Göttingen-Nord. Eine 32-Jährige aus Friedland fuhr mit ihrem Auto auf das Fahrzeug eines 31-Jährigen aus Kassel auf, als dieser wegen des Staus bremste. Die beiden seien dann mit ihren Autos auf den Standstreifen gefahren, um auf die Polizei zu warten.

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Zweiter Unfall mit drei Fahrzeugen

Noch während sie warteten kam es nach Angaben der Polizei zu einem weiteren Auffahrunfall. Wieder bremste ein Auto am Stauende, am Steuer ein 68 Jahre alter Mann aus dem Werra-Meißner-Kreis. Der 50-jährige Fahrer des unmittelbar folgenden Lastwagen-Gliederzugs brachte sein Fahrzeug gerade noch zum rechtzeitig zum Stehen. Einem 45-jährige Fahrer aus Polen gelang dies nicht, so dass er mit seinem Lastwagen auf den Gliederzug auffuhr und ihn gegen das Auto des 68-Jährigen schob.

Danach prallte ein weiterer Lastwagen auf das Stauende. Der 50-Jährige aus Kassel erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen an der Hand. An allen Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.

Sprinter bremste zu viel spät

Bei einem weiteren Auffahrunfall waren gegen 9.35 Uhr weitere drei Fahrzeuge beteiligt. Ein 51-Jähriger aus Polen musste seinen Sattelzug am Stauende abbremsen. Direkt hinter ihm brachte eine 30-Jährige aus dem Landkreis Eichsfeld ihr Auto zum Stehen. Der folgende 22-Jährige Sprinterfahrer aus Polen erkannte die Situation nach Angaben der Polizei viel zu spät, versuchte noch nach links auszuweichen, streifte zunächst das Auto vor ihm und prallte anschließend mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelzug.

Der Sprinterfahrer hatte keine sichtbaren Verletzungen, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der Sprinter musste abgeschleppt werden.

Von Verena Schulz

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