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Göttingen Uni Göttingen wird Pro-City-Gesellschafterin
Die Region Göttingen Uni Göttingen wird Pro-City-Gesellschafterin
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20:42 29.07.2014
Von Michael Brakemeier
Empfang von Pro City: der Vereinsvorsitzende Philipp Bremer. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Viele Ideen seien bereits entwickelt worden. So soll etwa bei den Studenten das Bewusstsein geschaffen werden, dass es „nachhaltiger ist, in den hiesigen Geschäften zu kaufen und nicht bei Amazon“. Philipp Bremer, Vorsitzender des Vereins Pro City, sieht in der künftigen Zusammenarbeit mit der Uni ein „großes Potenzial“. Es sei „großartig“, dass die Uni diesen Schritt gemacht habe. Zu den Pro-City-Gesellschaftern gehören neben der Uni und dem Pro-City-Verein die Sparkasse, die VGH und die Stadt Göttingen.

Bremer betonte während des Empfangs, den Pro City im neuen Quartier Am Leinebogen am Robert-Gernhardt-Platz veranstaltete, dass Pro City eine „Plattform für Kommunikation“ sein wolle.

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Dass das in der jüngsten Vergangenheit nicht optimal gelaufen ist, zeigte Bremer an zwei Beispielen: Weder habe die  Stadtverwaltung Pro City und Händler in der Innenstadt darüber informiert, dass der Innenstadtring ab Montag, 4. August, für die Busse wegen Bauarbeiten gesperrt sein wird noch habe die SPD im Rat das Thema Leerstände mit Pro City vor dem Ratsantrag erörtert.

Thema Leerstände

Gleichwohl: Er sei froh, dass die SPD die Leerstände oder „Freiflächen“ zum Thema gemacht habe, sagte Bremer.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) zeigte sich optimistisch, dass sich der Robert-Gernhardt-Platz trotz des momentanen Leerstandes der Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss belebt. „Der Standort hat Potenzial“, sagte Meyer.

Dirk Streicher, Vorstand des Investors im Quartier, die Delta Bau AG aus Hannover, kündigte an, dass für 2015 für die 730 Quadratmeter Einzelhandelsfläche im Nordhaus ein „Mieter in Sicht“ sei. Aus welcher Branche der stamme, ließ Streicher offen.