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Göttingen Unkorrekt – und mit ganz viel Herz: Inklusives Theaterfest in Göttingen
Die Region Göttingen Unkorrekt – und mit ganz viel Herz: Inklusives Theaterfest in Göttingen
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18:00 20.11.2019
„Die jungen Eriks“ demonstrieren auf der Bühne. Quelle: r
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Göttingen

Am Sonnabend, 23. November, stehen Akteure der Gruppen „Die jungen Eriks“, „Schmetterlingseffekt“ und „BOING“ auf der Bühne im Saal der Reformierten Gemeinde an der Unteren Karspüle in Göttingen. Sie zeigen Uraufführungen ihrer im Rahmen theaterpädagogischer Projekte selbst erarbeiteten Kurzstücke. Festivalleiter ist Dipl.-Psychologe und freier Theaterpädagoge Woicik – Veranstalter der Verein Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen.

„Die Teilnehmenden rangieren von 13 Jahren bis Menschen kurz vorm Rentenalter, es spielen Menschen mit so unterschiedlichen Behinderungen wie einer spastischen Lähmung oder seelischen Handicaps“, teilt Wojcik mit. „Die von den jeweiligen Ensembles selbst verfassten Stücke sind erfrischend unfromm, politisch ganz und gar nicht korrekt, haben aber stets viel Herz und eine soziale Botschaft.“

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„Die jungen Eriks“: Theater über Klima, Krisen und Kapital

„Wir melden uns zu Wort“ ist der Titel des Stücks der „Jungen Eriks“. Sie präsentieren Theater über Klima, Krisen und Kapital. Die Theatergruppe Schmetterlingseffekt der Selbsthilfe Körperbehinderter zeigt „Jetzt wird es uns zu bunt“: Ein satirisches Theaterpotpourri „über übertriebenen amerikanischen Patriotismus und obszöne Auswüchse des Kapitalismus“. „Die Simples“ heißt der Beitrag von „BOING!“ (Harz-Weser-Werkstättenin Holzminden) – in Anlehnung an eine US-TV-Zeichentrickserie. Die Akteure „sehen sich konfrontiert mit der Krise des geschwächten Europa, der weltweiten Umweltaktivistischen Bewegung und einem handfestes Piesel-Skandal“.

Eintrittskarten kosten fünf Euro (ermäßigt drei Euro). Infos über den Festivalbeitrag der Schmetterlinge sind per Mail erhältlich – an: e.kleinfeldt@shk-goe.de

„Mit viel Witz und Gesellschaftskritik“: Das Theaterfestival 2018 im Göttinger Tageblatt.

Von Stefan Kirchhoff

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