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Göttingen Acht Südniedersachsen in Bundesversammlung
Die Region Göttingen Acht Südniedersachsen in Bundesversammlung
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17:14 18.12.2016
Von Ulrich Schubert
Olivia Jones wurde ebenfalls zur Versammlung im Februar benannt.
Olivia Jones wurde ebenfalls zur Versammlung im Februar benannt. Quelle: dpa
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Göttingen

Zur Wahl des jetzt ausscheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck vor sechs Jahren hatten SPD und Grüne neben Politikern auch einen Verleger und einen Wissenschaftler aus dem Raum Göttingen in die Bundesversammlung entsandt. Auch zur Versammlung im Februar haben sie wieder Persönlichkeiten aus Kultur, Sport oder Wissenschaft benannt, sie kommen aber aus anderen Regionen. Zu ihnen gehören die Travestiekünstlerin Olivia Jones (Grüne), Fernsehkoch Rainer Sass und die Fußballschiedsrichterin Bibiana Steinhaus (beide SPD).

Aus dem Raum Göttingen-Northeim gehören kraft Amtes die SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (Göttingen) und Wilhelm Priesmeier (Northeim), die Christdemokraten Fritz Güntzler (Göttingen) und Roy Kühne (Northeim) sowie der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin dazu. Darüber hinaus schickt die SPD aus dem Süden des Landes die Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta (Göttingen) und Ronald Schminke (Hann. Münden) in die Bundesversammlung, die Grünen den Gleichener Abgeordneten und niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel. Unter den Landes-Delegierten von CDU und FDP ist kein Südniedersachse.

Die Bundesversammlung setzt sich aus den 631 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Mitgliedern zusammen, die von den Volksvertretungen der Länder bestimmt werden. Die CDU im niedersächsischen Landtag darf 25 Delegierte entsenden, die SPD 23, die Fraktion der Grünen neun und die FDP sechs. Gauck ist seit 2012 Bundespräsident und hat angekündigt, dass er nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht. Bisher gibt es vier Kandidaten für die Wahl im nächsten Jahr: Frank-Walter Steinmeier (SPD, CDU/CSU), Christoph Butterwegge (Die Linke), Albrecht Glaser (AfD) und Alexander Hold (FW, BVB/FW). us