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Göttingen Unterstützung für musikalische Grundausbildung „Kisinga“
Die Region Göttingen Unterstützung für musikalische Grundausbildung „Kisinga“
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18:51 29.07.2009
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Die Sozial-Ökologische Partnerschaft für Hardegsen (SPH) hatte laut Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos) die Sondersitzung beantragt. Der Leiter der St. Mauritius Kantorei stand dort noch einmal Rede und Antwort zu allen Fragen zum Projekt, bevor der Rat den Beschluss des Verwaltungsausschusses einstimmig bekräftigte: Für drei Jahre wird die Stadt das Projekt zur Förderung lebendigen Singens im Kindergarten mit jeweils 5000 Euro unterstützen.

Weitere Unterstützung – zusammen 58000 Euro – erhält Ropeter von der Jugendstiftung des Landkreises Northeim, vom Landschaftsverband Südniedersachsen und von der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Offen blieb, ob die zweieinhalb Stunden pro Woche, die die Erzieherinnen in den Kindergärten zusätzlich investieren müssen, voll beglichen werden könne. Ropeter versprach, dafür „Klinken zu putzen“: „Wir investieren hier nicht in Steine, Teer oder Beton. Wir investieren in Menschen, in die ganz jungen Menschen“, sprach sich Thomas Spangenberg (FDP) für das Konzept aus.

Der Rat des Fleckens Nörten-Hardenberg hat den Zuschuss von 5000 Euro zunächst für das erste Jahr zugesagt. Bereits Anfang Juni hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Moringen beschlossen, keinen Zuschuss für „Kisinga“ zu geben. Nachdem Ropeter weitere Informationen auch zur Finanzierung ergänzt habe, bestehe nun die Bereitschaft, die Diskussion noch einmal aufzunehmen, sagt Alwin Gerdes als allgemeiner Vertreter der Bürgermeisters. Voraussichtlich Ende August werde sich der Verwaltungsausschuss nochmals mit dem Thema befassen.

Von enz

29.07.2009