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Göttingen Veganer Sportverein organisiert Lauf
Die Region Göttingen Veganer Sportverein organisiert Lauf
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19:18 23.10.2018
Der Verein Laufen gegen Leiden veranstaltet in vielen Städten in Vollmondnächten Läufe. In Göttingen am Mittwoch, 24. Oktober. Quelle: r
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Göttingen

Der Verein „Laufen gegen Leiden“ organisiert am Mittwoch, 24. Oktober, den „Gutenachtlauf“. Die Einnahmen aus der Sportveranstaltung sollen an Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen gespendet werden. Der Lauf wird zum 44. Mal ausgerichtet. „Hunderte Läufer werden zeitgleich in 70 Städten in fünf Ländern auf der Strecke sein. In Rundkursen von fünf bis sieben Kilometern Länge laufen wir in den Teilnehmern angepasster Geschwindigkeit“, teilte der Verein mit.

Alle Läufe in den teilnehmenden Städten beginnen um 20.30 Uhr. In Göttingen ist der Treffpunkt für den „Gutenachtlauf“ am Parkplatz des Jahnstadions, Sandweg 7. Der Verein bittet um kleine Spenden der Teilnehmer. Mittlerweile seien durch die Läufe mehr als 45000 Euro gesammelt und gespendet worden, so die Organisatoren.

Mit den eingenommenen Spenden unterstützte „Laufen gegen Leiden“ bislang unter anderem an Tierauffangstationen und Tierrechtsorganisationen. Außerdem wurden Patenschaften für Tiere übernommen, die „Opfer menschlichen Konsumverhaltens“ waren, so der Verein. Neben den Sportveranstaltungen finanziert sich der Verein auch durch den Verkauf von Kleidung für Läufer im eigenen Onlineshop.

Der gemeinnützige Verein „Laufen gegen Leiden“ existiert seit 2011 und bezeichnet sich selbst als „Deutschlands veganer Sportverein“. Neben sportlichen Aktivitäten bietet der Verein auch Informationsveranstaltungen an. Bei diesen sollen Interessierte zum Thema der Vereinbarkeit von Veganismus und Sport informiert werden. „Vegan lebende Sportler sehen sich dem weitverbreiteten Vorurteil gegenüber, unter Mangelernährung zu leiden und demzufolge nicht zu sportlichen Höchstleistungen fähig zu sein“, teilte der Verein mit.

Um diese zu widerlegen, habe der Verein 2013 eine Gruppe von 32 Ultramarathonläufern aufgestellt. Die Teilnehmer bewältigten eine Strecke von 450 Kilometern in 54 Stunden. „Die erste vegane Ultramarathonstaffel ‚B12‘ widerlegte dieses Vorurteil und stellte im Rahmen der Aktion die ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Vorteile einer veganen Ernährung dar“, so „Laufen ohne Leiden“.

Der Name der Gruppe leitete sich vom Vitamin B12 ab. „Jeder, der sich vegan ernährt, beschäftigt sich zwangsläufig eingehender mit dem Thema des Vitamins B12, da dieses stets im Fokus der Ernährungswissenschaftler und Kritiker der veganen Ernährung steht“, heißt es vom Verein.

Von Max Brasch

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