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Göttingen Verkehrskonzept geht auf
Die Region Göttingen Verkehrskonzept geht auf
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18:21 23.09.2011
Von Britta Bielefeld
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Göttingen / Friedland/ Duderstadt

„Es ist weniger Verkehr auf den Straßen als an einem normalen Freitag“, sagt Gerd Hujahn, Einsatzleiter der Göttinger Polizei. Offenbar seien das Konzept der Polizei und die Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld des Papstbesuches erfolgreich gewesen. Obwohl am Nachmittag mehr als 800 Busse auf der für den Normalverkehr gesperrten Autobahn 38 bei Heiligenstadt parkten, habe es keinen Rückstau auf die A 7 gegeben. „Die Pilgeranreise verlief sehr diszipliniert, alles hat gut funktioniert“, so der Polizeibeamte. Wer konnte, hatte an diesem Freitag sein Auto wohl zuhause gelassen.

Auf den Straßen lief alles glatt, ein Unfall ereignete sich am Mittag bei Günterode. Ein Trecker-Anhänger mit Pilgern kippte um, drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Dieser wurde mit dem Göttinger Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen.

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Schon am Morgen harrten Polizeibeamte an der Anschlusstelle Friedland mit großer Gelassenheit der Pilger. Unbehelligt konnten diese am Dreieck Drammetal von der A 7 auf die A 38 abbiegen und bei Friedland die Polizeisperren passieren, wenn sie ihren Berechtigungsschein als Papst-Besucher auf dem Armaturenbrett liegen hatten oder sich als Pilger bezeichneten. Der restliche Verkehr wurde auf die B 27 in Richtung Witzenhausen abgeleitet. Selbst am Nachmittag, so berichten Anwohner, habe es rund um Friedland kaum Verkehr gegeben.