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Göttingen „Mehr als nur eine Zirkusshow“
Die Region Göttingen „Mehr als nur eine Zirkusshow“
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19:45 18.12.2017
Mother Africa im CongressPark
Mother Africa im CongressPark Quelle: Veranstalter
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Göttingen

Die Show „Khayelitsha - My home“ wurde 2014 in Deutschland uraufgeführt und ist innerhalb von drei Jahren zum international größten Erfolg der „Mother Africa“ - Geschichte geworden. „Khayelitsha“ bedeutet „unsere neue Heimat“. Es ist zugleich der Name eines der größten Townships Südafrikas, in der etwa zwei Millionen Menschen verschiedener Herkunft auf engstem Raum in selbstgebauten Hütten aus Blech, Holz oder Pappe leben. Diese Verhältnisse haben die Regisseure Winston Ruddle und Ulrich Thon bewusst in ihrer Gestaltung der Kulisse und der Handlung der Show aufgenommen, teilt der Veranstalter Paulis mit. Die Townships seien ein „symbolisches Bild für unsere Wahrnehmung von Afrika“, erläutert Ruddle. Hier sei trotz schwieriger Lebensverhältnisse, dem Wissen um Kriege, Konflikte, Sorgen und Depressionen „pure Lebensfreude“ zu spüren.

„Herzschlag der Show“

Diese bestimme deswegen auch den „Herzschlag der Show“, bekräftigt er. In den Townships würde „gefeiert, gesungen und getanzt“, erklärt auch Choreographin und Tänzerin Noluyanda Mqulwana, die selbst aus dem südafrikanischen Khayelitsha stammt. Sie begann mit neun Jahren zu tanzen, weil sie von dem Projekt „Dance for All“, das allen Kindern die Chance auf eine gute Tanzausbildung bieten sollte, profitieren konnte.

Mother Africa geht seit zwölf Jahren mit verschiedenen Themenshows auf Tourneen durch Australien, Europa und die USA. Die Show wurde 2006 von Ruddle, der bereits seit 2003 seinen Traum von einem rein afrikanischen Zirkus mit internationaler Ausrichtung verfolgte, und Hubert Schober entwickelt. Mit „Khayelitsha“ ist erstmals bei einer internationalen Zirkus- und Varieté-Produktion ein Township Schauplatz der Handlung. In der Show soll die kulturelle Vielfalt Afrikas gezeigt und den Besuchern damit ein Stück afrikanisches Lebensgefühl nähergebracht werden. Dabei werden artistische Kunststücke und afrikanische Tänze mit leidenschaftlicher Musik präsentiert.

Tickets sind unter gt-tickets.de erhältlich. Außerdem verlost das Tageblatt für die Show dreimal zwei Eintrittskarten und einen Mini-Kurs in afrikanischem Tanz für die Veranstaltung am Mittwoch, 31. Januar, um 20 Uhr. Wer gewinnen will, kann am Dienstag, 19. Dezember, von 8 bis 20 Uhr unter Telefon 0137/8600273 anrufen und nennt Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie das Stichwort „Mother Africa“ (0,50 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden benachrichtigt.

Von Nathalie Langer

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