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17:05 22.06.2018
Die Preisträgerinnen mit Sabine Wegener und Marcel Bera von der Gothaer Versicherung sowie Schulleiter Rainer Wiemann (r.) Quelle: r
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Göttingen

Vier Schülerinnen der Arnoldi-Schule (BBS 1) sind am Freitag im Rahmen der Abi-Entlassung mit dem Arnoldi-Preis geehrt worden. Dieser wird seit 1977 für herausragende Leistungen im Unterricht und im sozialen Bereich von der Gothaer Lebensversicherung verliehen.

„Die ausgezeichneten Schüler sollen gute oder sehr gute Noten aufweisen, sich darüber hinaus aber auch in den Dienst der Allgemeinheit stellen, sich für andere einsetzen, im Schulalltag innovativ, integrativ und hilfsbereit sein“, erklärt Schulleiter Rainer Wiemann die Intention des Preises.

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Die Preisträgerinnen Nadine Pflug-Wesemeyer, Shalin Hufenbach, Jannica Kulle und Zeynep Alptekin lobte Wiemann für ihr kontinuierliches Leistungsvermögen, Zielstrebigkeit und außergewöhnliches soziales Engagement in und außerhalb des Unterrichts.

Leistung, Haltung und der Gemeinschaftssinn

Der Namensgeber der Schule und des Preises, Ernst-Wilhelm-Arnoldi, ist Gründer der Gothaer Versicherung und der ersten Handelsschule in Deutschland 1818. Marcel Bera, Personalleiter der Gothaerversicherung in Göttingen, überreichte zusammen mit Sabine Wegener die mit einem Preisgeld dotierten Auszeichnungen. Er appellierte vor allem an die Werte Arnoldis: Leistung, Haltung und der Gemeinschaftssinn. „In einer Welt, wo gerade in der Technik, Politik und Gesellschaft Neuland betreten wird, ist es umso wichtiger, sein Denken und Handeln nach grundlegenden Werten auszurichten.“

Mit den Worten „Was lange währt, wir endlich gut“ begann Preisträgerin Pflug-Wesemeyer von der Kaufmännischen Berufsschule ihre Dankesrede. Neun Jahre hat die Mutter von zwei Kindern, aufgrund von „Steinen die mir in den Weg gelegt worden“ für ihren Abschluss gebraucht. Mithilfe der Schule sei es ihr gelungen, ihre Ausbildung vor drei Jahren wieder aufzunehmen: „Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für mich nicht, dafür bin ich zu alt, aber meine große Tochter kommt dieses Jahr in die Schule. Sie fängt damit an, womit ich jetzt aufhöre.“

„Die Lehrer haben mich unterstützt.“

Hufenbach von Berufsfachschule Wirtschaft kam vor einem Jahr nach ihrem Realschulabschluss an die Arnoldi-Schule und bedankt sich für die Ehre, einer der Preisträgerinnen zu sein. Es gehe um viel mehr als Geld: „Die Lehrer haben mich unterstützt, mir Mut gemacht und mein Selbstbewusstsein gestärkt.“ Lobende Worte fand auch Kulle von der Fachoberschule Wirtschaft: „Den Lehrern ist es immer wieder gelungen, auf ihre Art und Weise, uns zu fordern und zu fördern.“ Sie habe sich nach ihre Arbeit im Betrieb immer auf die Schule gefreut.

„Vor drei Jahren habe ich geguckt, welche Schule am besten zu mir passen würde“,sagte Preisträgerin Alptekin vom Beruflichen Gymnasium Wirtschaft. Die Arnoldi-Schule habe sie aufgrund der Vielfalt an Abschlussmöglichkeiten und dem Schwerpunkt Wirtschaft gewählt: „Wirtschaft ist ein zeitloser Aspekt, der allgegenwärtig ist.“

„Ich freue mich vor allem, wenn viele wichtige Kompetenzen, Erfahrungen und Haltungen mitgenommen werden und Sie den Schullalltag in Erinnerung behalten“, sagte Wiemann und wünschte den 39 Abiturienten alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt.

Von Madita Eggers

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