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Göttingen Vogeltod und Kurzschlüssen vorbeugen
Die Region Göttingen Vogeltod und Kurzschlüssen vorbeugen
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19:11 18.08.2011
Von Katharina Klocke
Verfolgt die Arbeiten vom Hubwagen aus: Bernd Franke von Eon-Mitte.
Verfolgt die Arbeiten vom Hubwagen aus: Bernd Franke von Eon-Mitte. Quelle: Hinzmann
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Wenn ein Schwan oder eine Gans ein Gewässer anfliegt und mit einer Leitung kollidiert, steht nicht nur das Vogelleben auf dem Spiel. Hinter den Vogelschutzbemühungen des Stromversorgers steckt auch Eigeninteresse: „Durch den Kontakt können Kurzschlüsse verursacht werden“, erklärt Bernd Franke, Leiter des Regio-Teams Northeim der Eon-Mitte, warum sich die Investitionen auch für den Konzern auszahlen.

Vom Korb eines Klostermeier-Krans aus arbeiten die Eon-Mitarbeiter über der Wasseroberfläche des Kiesabbaugebietes der Firma Oppermann. In den 20 000-Volt-Leitungen befestigen sie Kunststoff-Fähnchen, die dem Vogel ein Hindernis signalisieren sollen. Andere Leitungen werden mit kriechstromfesten Schläuchen ausgestattet. Im Umfeld der Isolatoren verhindern sogenannte Büschelabweiser, dass sich Vögel darauf niederlassen.

„Wir wollen Mensch, Natur und Technik in Einklang bringen“, zitiert Franke den Leitspruch seines Unternehmens. Deshalb sollen Vogelschutz-Einrichtungen in den kommenden Wochen an Leitungen rund um Göttingen und Northeim installiert werden.