Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen WKN AG aus Husum stellt Messgerät im Leinetal bei Rosdorf auf
Die Region Göttingen WKN AG aus Husum stellt Messgerät im Leinetal bei Rosdorf auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:23 12.07.2013
Von Andreas Fuhrmann
Leinetal zwischen Sieboldshausen und der Biogasanlage Rosdorf: Hier will die WKN AG aus Husum einen Windpark mit bis zu elf Anlagen errichten.
Leinetal zwischen Sieboldshausen und der Biogasanlage Rosdorf: Hier will die WKN AG aus Husum einen Windpark mit bis zu elf Anlagen errichten. Quelle: Hinzmann
Anzeige
Rosdorf

Vielmehr sei vorerst nur ein sogenanntes stationäres Lidar aufgestellt worden. „Das kann mit Hilfe von Laserstrahlen die Windgeschwindigkeit in mehreren hundert Metern Höhe messen“, erklärt WKN-Mitarbeiter Christopher Schramm.

Das Husumer Unternehmen will zwischen Biogasanlage und Sieboldshausen einen Windpark mit einem knappen Dutzend Windrädern von bis zu 200 Metern Höhe bauen. Zuvor aber soll ermittelt werden, wie viel Wind über der Fläche weht. Das sollte eigentlich mit dem 140 Meter hohen Messmasten geschehen. Doch der wird laut Schramm nun erst Ende des Jahres errichtet. Warum, dazu sagte er nichts.

Bis es so weit ist, soll das Messgerät Lidar, das in etwa die Größe eines Kleinwagens hat, im Leinetal stehen bleiben. „Dadurch können schon vor Inbetriebnahme der Windmessung über den Windmessmasten Daten über die zu erwartende Windgeschwindigkeiten in der geplanten Nabenhöhe gesammelt werden“, sagt Schramm.

Infrage stellt das Unternehmen den Standort aber trotz der jetzt angelaufenen Messungen nicht. „Es hat sich nichts an den Plänen der WKN AG, bei Rosdorf einen Windpark zu errichten, geändert“, sagt Schramm. Bereits bei einer Informationsveranstaltung im Frühjahr hatte sein Kollege Stephan Eidinger betont: „Wir messen nicht, um zu entscheiden, ob wir bauen oder nicht. Dieser Standort ist wirtschaftlich.“